Höhepunkte des Gemeindelebens

Kinder Sommerfest

Willkommen auf der Internetseite des Pfarrbereiches Aken/Elbe und Saale-Elbe-Winkel

Herzlich willkommen auf den Seiten der beiden Kirchgemeindeverbände Aken und Saale-Elbe-Winkel. Die beiden Bereiche bilden seit 2010 einen gemeinsamen Pfarrbereich. Umgeben von der anhaltischen Landeskirche, sowie von Elbe und Saale, bilden sie die östliche Spitze des Kirchenkreises Egeln, innerhalb der Evangelischen Kirche von Mitteldeutschland.

Wir laden Sie herzlich ein, sich über das vielfältige Leben in unseren einzelnen Kirchengemeinden zu informieren freuen uns, wenn Sie dabei etwas finden, dass Sie einlädt auch einmal persönlich bei uns vorbei zu schauen.

IM MOMENT BEFINDET SICH UNSERE INTERNETSEITE IN EINER UMFASSENDEN ERNEUERUNG; WENN ALSO HIER UND DA NOCH ETWAS FEHLT, BITTE GEDULD WIR ARBEITEN DRAN; FÜR HINWEISE SIND WIR IM ÜBRIGEN DANKBAR

 

Angedacht

DIE HIMMEL ERZÄHLEN DIE HERRLICHKEIT GOTTES, UND DAS HIMMELSGEWÖLBE VERKÜNDET SEINER HÄNDE WERK.        

Ps. 19,2

In den letzten Wochen wurde es uns wieder eindrucksvoll vor Augen geführt, wie die Natur ihre Augen aufschlug und sich das Leben Bahn brach. Auch in der Bibel ist oft von der Natur die Rede. Sie wird häufig in den höchsten Tönen gepriesen. Sie spricht, und in ihrer Sprache drückt sich die weise und herrliche Schöpfermacht Gottes aus. Von dieser Stimmung kann ich mich anstecken lassen, und ich denke an die vielen schönen Spaziergänge und Wanderungen durch Wälder und Gebirge; ich denke an beeindruckende Sonnenaufgänge oder an den Blick in den nächtlichen Sternenhimmel. Das alles kann meiner Seele Schwung geben, einen Schwung, der bis zu Gott reicht, sodass ich meine, in der Natur eine göttliche Stimme zu vernehmen. Aber ist das die einzige Sprache der Natur? Das ist sie nicht. Die Natur spricht mehrere Sprachen. Sie spricht in einer Weise, die uns erheben, aber auch in einer Weise, die uns bedrücken kann. Bedrückend sind Naturkatastrophen, aber nicht nur die, was ein nüchterner Blick in die Natur zeigt. Dort sehen wir: Leben geht auf Kosten von Leben. Damit der eine Baum in die Höhe schießen kann, muss der andere verkümmern, damit das Fuchswelpen überleben kann, müssen viele Kleintiere ihr Leben lassen. Leben geht auf Kosten von Leben.

Dieser Satz prägt sich mir aber noch viel stärker ein, wenn ich an unser Verhältnis zur Natur denke. Kein anderes Lebewesen lebt so sehr auf Kosten anderer Lebewesen wie wir. Und das hat seinen Preis. Ich sehe die erschütternden Bilder aus riesigen Hühner- und Schweineställen, in denen Tiere unter grausamen Bedingungen leben und sterben. Ich sehe riesige Tagebaue, die wie Mondlandschaften aussehen. Ich sehe, wie der Goldrausch dazu führt, dass Unmengen von Minenschlamm das Leben unter sich begraben.

Der Apostel Paulus schreibt im Brief an die Römer: Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit … doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass  die  ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt.

In der Osterzeit halten wir uns das große Drama von Kreuz und Auferstehung vor Augen. Erlösung naht, Erlösung liegt in der Luft. Aber wenn wir in dieser Zeit von Erlösung sprechen, dann beziehen wir die Erlösung in der Regel nur auf uns. Das ist vielleicht zu kurz gegriffen, vielleicht ist das zu  egoistisch gedacht; dazu neigen wir ja. Denn nicht   nur unser Leben kann zerrissen sein. Auch in der  nicht-menschlichen Natur erklingen immer wieder schrille Töne, die wir gar nicht unbedingt angeschlagen haben müssen. Egal auf welches Leben wir blicken, es ist in sich zweideutig und es sind in ihm seufzende Stimmen zu vernehmen. Das Leben insgesamt ist schicksalsbeladen und darum können wir das Leben insgesamt in die Bitte um neues, unverzerrtes und versöhntes Leben mit einbeziehen.

Ihr Pfarrer Georg Neugebauer

 

Pfarramt Aken

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