Höhepunkte des Gemeindelebens

Kinder Sommerfest

Willkommen auf der Internetseite des Pfarrbereiches Aken/Elbe und Saale-Elbe-Winkel

Herzlich willkommen auf den Seiten der beiden Kirchgemeindeverbände Aken und Saale-Elbe-Winkel. Die beiden Bereiche bilden seit 2010 einen gemeinsamen Pfarrbereich. Umgeben von der anhaltischen Landeskirche, sowie von Elbe und Saale, bilden sie die östliche Spitze des Kirchenkreises Egeln, innerhalb der Evangelischen Kirche von Mitteldeutschland.

Wir laden Sie herzlich ein, sich über das vielfältige Leben in unseren einzelnen Kirchengemeinden zu informieren freuen uns, wenn Sie dabei etwas finden, dass Sie einlädt auch einmal persönlich bei uns vorbei zu schauen.

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Angedacht

…Und die, die solches sagen, geben zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen…

nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen.

Hebr. 11,14 + 16b

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem was, man nicht sieht.“

Um diesen Satz zu untermauern, schreibt der Verfasser des Hebräerbriefes im 11. Kapitel einen Abriss der Heilsgeschichte Israels als Geschichte zuversichtlich glaubender Anführer. Ob aber Abraham, Isaak, Jakob, Joseph oder Mose: „Im Glauben sind diese alle gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sie nur von fern geschaut und gegrüßt, und sie haben bekannt, dass sie Fremde und

Gäste auf Erden sind. Und die, die solches sagen, geben zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen.“

Diese Zeilen gehen mir nach, in diesen Tagen und Wochen des Abschiedes und Neubeginns.

Die Lebensgeschichten, die wir erzählen, erzählen nur sehr selten von großen Verheißungen. Viel öfter erzählen sie von der Hoffnung auf  gelingendes Leben. Auf ein Leben, bei dem ich spüre, es tut nicht nur mir gut, sondern auch den Menschen, die ich liebe und wenn noch ein Stück darüber hinaus, dann um so besser. Auf ein Leben, bei dem ich spüre, andere tun mir gut und haben mich gern in ihrer Nähe.

Ich spüre auch, dass diese Hoffnung sich oft nur bruchstückhaft erfüllen wird; dass ich an mancher Stelle „fremd“ und „Gast“ im meinem Leben bleiben werde. Aber die Sehnsucht nach glingendem Leben bleibt allezeit bestehen. Man kann sie auch die Sehnsucht nach einer HEIMAT nennen. Denn Heimat ist für mich nichts anderes als der Ort, an dem ich verstanden, akzeptiert, geliebt und geachtet werde, weil es mir zuvor selbst nicht schwer gefallen ist, den Menschen, denen ich begegne, mit Verständnis, Anerkennung, Liebe und Achtung zu begegnen.

Meine Frau und ich sind nicht „Fremde und Gäste“ geblieben in Aken und Rosenburg, sondern heimisch geworden. So heimisch, dass wir nicht mehr von Rosenburg weg wollen und so heimisch, wie ich es der neuen Akener Pfarrfamilie nur von Herzen wünschen kann.

 

Neben dieser irdischen Perspektive macht der Verfasser aber noch eine zweite Perspektive auf, wenn er schreibt: Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren; nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

Man kann diese Perspektive vorschnell im Himmel verorten. Aber zum Glück kennen wir das Wort „himmlisch“ auch für ganz irdische Momente. Es ist schön zu wissen, dass Gott mir eine „Stadt im Himmel“ bereitet hat. Aber genauso schön ist es zu hören, dass er sich meiner nicht schämt. Ich nehme das als freundliche Aufnahme all unserer Versuche, eine „bessere Heimat“ auch hier schon zu gestalten. Da wo aus unserer Hoffnung und Sehnsucht Taten werden, die unser Lebensumfeld heimatlicher machen, ist Gott stolz auf uns. Mir hilft das, wenn ich auf Ignoranz, Desinteresse, Zerstörungswut und Misserfolge stoße. Ich hoffe Ihnen auch, auf dass wir gemeinsam nicht aufhören, nach der „bessseren Heimat“ auf Erden zu suchen.

 

Es grüßt Sie ganz herzlich Pfarrer Ulf Rödiger, Rosenburg

Pfarramt Aken

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Groß Rosenburg

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