Akuelles

Jahreslosung für das Jahr 2020

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ (Markus 9, 24).

Ingeborg Nielebock „möchte andere zum Singen bringen“.

„Seit neuestem leitet Ingeborg Nielebock (…) auch den Akener Kirchenchor.

Sie tritt hier in die Fußstapfen Karolin Böckelmanns. Die Kirchengemeinde und die Chorleiterin, so die offizielle Aussage, haben sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt.

Sie sei angesprochen worden, erzählt Ingeborg Nielebock, ob sie sich das vorstellen könnte, den Akener Kirchenchor zu übernehmen. Das Repertoire sei ihr vertraut, auch die kirchlichen Feste, sagt die Frau von Osternienburgs Pfarrer Dankmar Pahlings. Ein großer Vorteil sei zudem gewesen, dass Aken in der Nähe liege.

Denn die 56-Jährige ist viel unterwegs. Ihre Heimat ist in Baden-Württemberg. 2002 kommt sie mit ihrem Mann in den Osten, erst nach Coswig (Anhalt), später nach Osternienburg. Sie arbeitet freiberuflich, erteilt an der Musikschule Gesangsunterricht.

Ihr großer Wunsch: „Ich möchte andere zum Singen bringen.“ Sie selbst stünde „nicht so gern im Mittelpunkt“. Ihr gefällt es, verschiedene Standbeine zu haben. Die Chöre gehören dazu.

Als Expertin ist ihr der Chorklang verständlicherweise ein großes Anliegen: „Mir ist wichtig, dass die Sänger zum Klang ihrer Stimme eine Beziehung bekommen.“ Deshalb legt sie großen Wert auf intensives Einsingen – was nicht jeder mag, weiß sie und schickt sich an, jede Probe mit reichlich Überzeugungsarbeit zu beginnen.

„Die eigene Stimme“, sagt sie, „ist das erste Instrument, was man zur Verfügung hat. Die Einstellung, wie ich etwas singe, muss passen. Da bin ich schon recht fordernd – manchmal.““

Text: © Sylke Hermann – MZ Köthen / Foto: © Ute Niklisch – MZ Köthen

Mit neuer Aufgabe_ Ingeborg Nielebock leitet nun zwei Chöre im Altkreis Köthen _ MZ.de

Erster Projekttag der Akener Grundschule „Werner Nolopp“ in der Akener St.-Nikolai-Kirche.

Zusammen mit den anderen Dritt- und Viertklässlern aus der Akener Grundschule „Werner Nolopp“ hatte sie am 23. September viel Neues erfahren und gelernt. Denn es war ihr erster Projekttag in der Akener St.-Nikolai-Kirche.

Kleine Führungen durch die Kirche gaben einen Einblick in die mittelalterliche Gedankenwelt und Ikonografie. Zur Vertiefung arbeiteten die Projektbegleiter Nora Doreen (angehende Kunsthistorikerin) und Friethjoff Bresgott (Lehramtsstudent) mit kleinen Arbeitsheften und Karton-Aufstellern. Das eigens für das Projekt gedichtete Lied, dass von Nikolaus und Aken handelt, wurde unter Anleitung vor dem Kirchenportal in spielerischer Bewegung gesungen, denn das macht Spaß und hilft beim Verinnerlichen.

Mein Freund heißt auch Lukas! _ Kirchenkreis Egeln

https://kirchenkreis-egeln.churchdesk.com/blog/63836?fbclid=IwAR3zcf8LmbAcXWd1I6d6sDIFiuWvrXtdelUE-zn9yLrU2VbSTiAD8vtdz8s

Neue Erntekrone für Groß Rosenburg

Weizen, Hafer, Gerste, Triticale, Stroh, Draht und Grundgerüst, viele Stunden Arbeit, Liebe zum Detail und zur Tradition sind die Zutaten für die Erntekrone, die alle drei bis vier Jahre in Groß Rosenburg gebunden wird. Das Getreide stammt von den Feldern im direkten Umfeld: die Bauern Christian Oswald, Daniel Gießler und Karl Höfflin spendeten das Erntegut.

Viel Vorplanung ist notwendig, um die Krone zu vollenden: Die verschiedenen Getreidearten müssen vor der Reife geerntet werden, sonst fällt das Korn aus. Nur die schönsten Ähren werden in kleinen Sträußen – für das Jahr 2020 insgesamt 2131 Stück – zum Trocken aufgehängt und später verarbeitet.

In bisher über 90 Stunden Arbeit hat sich eine Gruppe von acht Frauen an vielen Nachmittagen und Abenden dieser Arbeit gewidmet. Dabei hatten sie 2016 den Staffelstab von den Rentnerinnen übernommen, die das Binden von Erntekronen noch aus ihrer Jugend kennen. Nicht nur Handfertigkeit und Technik ist gefragt, schließlich soll die neue Krone wieder über Jahre die Groß Rosenburger Kirche schmücken. Für neue Impulse bei der Gestaltung nahm das neue Team zusätzlich eine „Weiterbildung“ im „Kornmuseum Nutha“ wahr.

Zum Rosenburger Erntedankfest wird die neue Erntekrone am 4. Oktober um 14.00 Uhr auf der Burg Klein Rosenburg auf einem kleinen Traktor-Gespann einziehen. Sie sind herzlich eingeladen!

(c) Annett Bohse-Sonntag

Neue Erntekrone für Groß Rosenburg _ Kirchenkreis Egeln

Tischtennis im Akener Gemeindesaal

Tischtennis spielen viele Menschen gerne, auch in unserer Kirchengemeinde. Bislang gab es hier aber keine Tischtennisplatte. Das hat sich nun geändert. Frau Deutscher aus unserer Kirchengemeinde hat uns freundlicherweise ihre Tischtennisplatte sowie das nötige Zubehör überlassen.
Herzlichen Dank dafür! Mit Hilfe unseres Hausmeisters, Herrn Jahn, haben wir sie in den Gemeindesaal transportiert, der sich hervorragend zum Tischtennisspielen eignet.
Das werden die Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinde sicher bald zu schätzen wissen. Falls jemand Lust hat, die Tischtennisplatte zu nutzen, kann er oder sie sich gerne melden.

„Opferpfeife“ für den Erhalt der Röver-Orgel in Aken

Um die alljährlichen Kosten für den Erhalt und die Wartung unserer großen Röver-Orgel in der Nikolaikirche aufbringen zu können, haben wir uns entschlossen, mit einer „Opferpfeife“ eigens für unsere schöne Orgel zu sammeln.
Die Orgelpfeife (eine Hohlflöte) hat uns Herr Jankowski, Kantor aus Germersleben, besorgt. Herr Scheffler aus unserer Kirchengemeinde hat sich dazu bereit erklärt, sie mit zu sich nach Hause zu nehmen, um daraus eine Opferpfeife zu bauen.
Vielen herzlichen dafür! Das tolle Ergebnis können Sie hier schon einmal sehen.
Noch schöner als auf dem Bild ist es natürlich in natura, in der Nikolaikirche.

Mittagssingen und -gebet nach dem „Corona-Läuten“

Angesichts der Corona-Krise läuten seit März die Glocken der Akener Nikolaikirche und rufen zum Gebet und zur Besinnung. Schon seit ein paar Wochen laden wir dienstags um 12:00 Uhr dazu ein, die Lieder, die danach vom Turm auf der Trompete gespielt werden, mitzusingen.
Welche Lieder das sind, ist an der Eingangstür der Kirche festgehalten. Danach findet ein kurzes Mittagsgebet in die Kirche statt.
Zum Hören, Singen und Beten laden wir Sie herzlich ein.

An die frische Luft!

Gerade jetzt ist es gut, so vieles wie möglich draußen zu machen. Die Kirchengemeinde Aken bietet ab Oktober mehr oder weniger regelmäßig eine Wanderung oder eine Fahrradtour durch unsere wunderbare Umgebung und Natur an.
Die ersten beiden Routen sind schon geplant.

• Am 10. Oktober geht es mit dem Fahrrad zur Wallwitzburg. Treffpunkt ist 10.00 Uhr vor der Marienkirche.

• Am 7. November findet eine Führung in der Kernzone des Biosphärenreservats Mittlere Elbe statt. Ein Mitarbeiter des Reservats gibt einen interessanten Einblick in die streng geschützte Natur vor unserer Haustür. Auch hier ist der Treffpunkt um 10.00 Uhr vor der Marienkirche. Mit den Fahrrädern geht es zum Ausgangspunkt der Wanderung am alten Damm.

Für Ihre Verpflegung müssten Sie an beiden Tagen selbst sorgen.

Kommen Sie mit an die frische Luft! Es wird Ihnen gut tun.

Posaunenchor Aken

Der im letzten Jahr an den Landkreis gestellte Fördermittelantrag zur Gründung eines Posaunenchores im Akener Kirchengemeindeverband wurde in diesen Tagen erfreulicherweise positiv beschieden.

Wir können nun mehrere neue Instrumente anschaffen; eine willkommene Gelegenheit, noch einmal für den Posaunenchor die Werbetrommel zu rühren.

Wenn Sie Lust haben, im Posaunenchor zu spielen, kommen Sie doch einfach mal zur Probe (mittwochs 18.30 Uhr in der Nikolaikirche)

oder melden sich telefonisch (82300) oder per E-Mail (georg.neugebauer@kk-egeln.de).

Ausstellung: Bei deinem Namen genannt Nikolaus

Ende September hat das EKD-Kulturbüro unter Leitung von Klaus-Martin Bresgott eine Ausstellung zum Thema >Bei deinem Namen genannt: Nikolaus< in unserer Nikolai-Kirche aufgebaut. Sie vermittelt einen Einblick in die spannende Geschichte und Bedeutung des Namens Nikolaus und lädt dazu ein, sich auf seinen eigenen Namen zu besinnen (nähere Informationen finden Sie hier: https://bei-deinem-namen-genannt.eu/ nikolaus/) Doch nicht nur diese Ausstellung bereichert nun unseren Kirchenraum. Hinzu gekommen sind große Stoffdrucke, die an den Pfeilern angebracht wurden und auf eine tolle Weise die Einrichtung der Kirche erläutern. Auch Sie sind im Rahmen des EKD-Kulturbüro-Projekts entstanden. Der Gottesdienst am 18. Oktober wird das Thema: Bei deinem Namen genannt aufgreifen. Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir die Ausstellung eröffnen. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Weihnachten im Schuhkarton

Wie im letzten Jahr möchten wir uns auch 2020 an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligen.

Mit Ihrem Geschenkpäckchen und Ihrer Spende setzen Sie ein Zeichen: Sie signalisieren einem Kind, dass es wertvoll ist!

Vom 9.-13. November sammeln wir in Aken im Gemeindehaus Fischerstraße 5 und in Groß Rosenburg im Pfarrhaus Ihre Pakete. In der Kirche, im Gemeindesaal und in einigen Geschäften liegen Flyer mit näheren Informationen aus.

Wir möchten Sie bitten, sich an die Vorgaben zu halten. Gern gesehen sind auch Handarbeiten wie Mütze, Schal oder Socken. Es ist auch möglich, einzelne Geschenke abzugeben. Diese werden dann zu Kartons zusammengefügt.

Wer die Transportkosten von 8,00 € für sein Päckchen spenden möchte, kann dies mit dem Überweisungsträger im Flyer oder im Gemeindebüro tun.

Im vorigen Jahr konnten wir über 40 Geschenke weitergeben.

So freuen wir uns auch in diesem Jahr wieder auf Ihre liebevoll gepackten Pakete.

Martinstag in unseren Gemeinden

Aken:
Aufgrund der Corona-Einschränkungen wird das Martinsfest aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wie gehabt stattfinden können.
Wie wir das Martinsfest begehen werden, entnehmen Sie bitte den Aushängen Anfang November.

Chörau:
Freitag, 13.11., 17.00 Uhr Andacht vor dem Bethaus.
Wie wir das Martinsfest danach weiter feiern können, hängt davon ab, wie die Hygienevorschriften aussehen werden. Achten Sie bitte auf die entsprechenden Aushänge Anfang November.

Groß Rosenburg:
Samstag, 14.11., 17.00 Uhr Martinsfest in der Kirche mit anschließendem Laternenumzug, Martinsfeuer und Grillwürstchen im Pfarrgarten.

St. Nikolai - Teil der KULTURKIRCHEN

Kosmos Kirche – Daran teil zu haben ist ein lohnenswerter Weg.

>Jeder gestaltete Raum ist ein kultureller Raum – jede Kirche ist auch eine Kulturkirche. Vielfach geht das kulturelle Engagement der Kirchen und ihrer Gemeinden über den Gottesdienst und liturgische Feiern hinaus – durch soziales Engagement, durch Ausstellungen, Lesungen und Konzerte.

Dank temporärer Installationen und Veränderungen durch Licht, Verhüllung oder Neupositionierung ihres Interieurs werden Kirchen zu Orten neuer Wahrnehmung. Nicht selten werden die Kirchen dadurch selbst neu wahrgenommen in der Vielfalt ihres Ausdrucks. Damit eröffnen sie einen weiten Kosmos – den Kosmos Kirche.

In ihrem Engagement nehmen die Kirchen und ihre Gemeinden eine aktive Rolle in der Heranführung und Vermittlung von Kunst und Kultur im Kontext ihrer eigenen Geschichte ein, indem sie vor Ort den architektonischen und anthropologischen Fingerabdruck als identitätsstiftende Wurzel in der Region erlebbar und über konkrete Geschichte in verschiedenen Formen sichtbar machen. Sie stellen sich mit ihren Aktivitäten aber auch eigenen Aufgaben – als Einsichtige, dass Kunst und Kultur heute weniger Fragen der Stilrichtung und des pädagogisch-moralischen Fingerzeigs als vielmehr Fragen der Haltung und Selbstvergewisserung sind, die streitbare und individuelle Ansätze und dafür Raum brauchen. Sie übernehmen Verantwortung als Auftraggebende, die die aktuelle Auseinandersetzung mit der Welt und ihrer Schöpfung, mit der Bibel und ihrer Wirkungsgeschichte fördern und in der Öffentlichkeit diskutieren. Und sie zeigen sich als Vermittelnde, die die Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeit stärken, indem sie selbst Sehen, Hören und Verstehen lernen und aktiv fördern.< (Kulturkirchen.org)

http://kulturkirchen.org/kirchen/5ee3728d6432360005330000/St.%20Nikolai

Gesicht zeigen gegen Rassismus!

Die Organisatoren des Martin-Luther-King Musicals, an dem sich so viele aus unserem Kirchenkreis beteiligt hatten, haben auf die Unruhen in den USA reagiert. Sie haben alle Sängerinnen und Sänger aufgefordert sich an einem Video gegen Rassismus zu beteiligen. Hier das Ergebnis:

„Letzten Endes werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde“ – das sagte Martin Luther King einmal. Im Rahmen von Gospel für eine gerechtere Welt und gemeinsam mit Brot für die Welt setzen wir ein Zeichen gegen Rassismus und Hass, für ein gerechtes und friedliches Miteinander.

Bau’n wir der Gerechtigkeit ein Haus!

https://youtu.be/98UbbyuJNJc

Feierlicher Start für Kooperation der Werner-Nolopp-Grundschule mit der evangelischen Kirchengemeinde Aken

Am 27. Mai 2020 wurde zum Projektstart ein Baum gepflanzt und eine Plakette an der St. Nicolai-Kirche angebracht.

Dass Schulkinder in Aken die Kirche als Bildungsort für Geschichte nutzen und in der Symbolwelt des Mittelalters den Bezug zur Gegenwart finden können, darauf zielt das Projekt „Wurzeln und Flügel – die Schatztruhe St. Nikolai und ihre Geschichte(n)“.

Für den Antrag zur Förderung des Projekts haben sich Pfarrer Dr. Georg Neugebauer und Andrea Hanke-Lemm, die Leiterin der Grundschule „Werner Nolopp“, stark gemacht und ihn bei der Initiative „Land:Gut2020“ der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) eingereicht.

Den Impuls hierfür hatte Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro der EKD gegeben, der nach eigener Aussage „von der Spree an die Elbe gereist ist und sich an dieser Kulturlandschaft nicht sattsehen konnte“. Bresgott ist zugleich Initiator von „Land:Gut2020“, das wesentlich durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert wird.

Zum offiziellen Start des Projekts verankerten die Protagonisten ein kleines goldenes Projektschild im Sandstein des Portals der St. Nikolai-Kirche pflanzten vor der Marienkirche (dem Ort zwischen Schule und Pfarrhaus) eine Winterlinde als Zeichen des Werdens und Wachsens. Diese Linde ergänzt die schon vorhandene Zweiergruppe. Die drei Bäume stehen nun „symbolisch jeweils für die Stadt, die Schule und die evangelische Kirche in Aken“ so der ebenfalls anwesende Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn, für den Kirche „das Rathaus für die Seele“ sei. Der Bürgermeister bedankte sich bei Hanke-Lemm und Neugebauer für das Engagement in seiner Stadt.

Ab Anfang des neuen Schuljahres stehen die von Kirchenpädagogen erarbeiteten Projektmaterialen für die Grundschüler zur Verfügung.

Am Beispiel der Architektur und der Ausstattung der spätromanisch-frühgotischen Kirche St- Nicolai können sich die Schulkinder Wissenswertes zu historischen und religiösen Themen erarbeiten und dabei, so Pfarrer Neugebauer, auch „ein starkes Gefühl zu ihrer Heimat entwickeln“.

Die Rahmenbedingungen für die Förderung solcher Projekte schafft die Initiative „Land:Gut2020“. Ziel der Unterstützung ist es, gleichwertige Lebensbedingungen auf dem Land durch kreative Teilhabe und eine kulturell inspirierende Gemeinschaft zu schaffen. Die Projektpartner sind entweder Kirchengemeinden oder kulturell aktive Vereine, die mit Kirchengemeinden punktuell zusammenarbeiten. Dabei geht es nicht um kurzfristigen Erfolg, sondern um gute Ideen, die wachsen und die Region lebendig halten sollen.

© Annett Bohse-Sonntag

Feierlicher Start des Projekts „Wurzeln und Flügel …“ in Aken _ Kirchenkreis Egeln

Ein goldener Schimmer_ Nikolaikirche in Aken ist jetzt Teil der Initiative Land_Gut _ MZ.de

Baumpflanzung einer Sommerlinde mit

Pfarrer Dr. Georg Neugebauer – Kirchengemeindeverband Aken – Klaus-Martin Bresgott – Kulturbüro der EKM – Andrea Hanke-Lemm – Schulleiterin der Grundschule „Werner Nolopp“ – Jan Hendrik Bahn – Bürgermeister der Stadt Aken

 

Pfarrer Dr. Georg Neugebauer und Klaus-Martin Bresgott (EKD) bei der Vorstellung erster Skizzen zur Umsetzung des kirchenpädagogischen Materials. (Foto: Kirchenkreis Egeln)

 

Sanierung des Breitenhagener Kirchturmes

Am Anfang sah es noch nach einem überschaubaren Schaden aus. Ein paar Balkenköpfe am Fachwerk waren verschlissen. Hier und da drückte bei Starkregen Wasser durch die Ritzen zwischen den Balken und der Ausmauerung des Fachwerks. Schließlich war er Anfang der 90-iger Jahre mit ABM und Firmen erst saniert worden.

Doch je genauer der Turm schließlich „unter die Lupe“ genommen wurde, umso deutlicher zeigten sich weit grund-legendere Probleme, die letztlich auch seine Statik betrafen. Inzwischen sind die auf 147.000,00 Euro veranschlagten Bauarbeiten in vollem Gang. Die kleine Gemeinde ist sehr froh, dass mit der Lotto – Toto Gesellschaft (22.000,00 Euro) dem europäischen Programm zur Dorfentwicklung (ALFF) ( ≈ 83.000,00 Euro) und dem Kirchenkreis Egeln (35.000, 00 Euro) starke Fördermittelgeber gefunden wurden, die diese Arbeiten erst ermöglichen. Im Moment sind die Zimmerleute dabei, das Fachwerk umfangreich auszutauschen. Da das Turmdach darauf ruht, muss dazu zunächst ein Turm im Turm gebaut werden.

Nicht förderfähig und damit vom Kirchturmbau formal getrennt, aber gleich-zeitig sehr gewünscht, sind bei diesen Arbeiten der Einbau eines elektrischen Geläutes für alle drei Glocken. Nach Begut-achtung durch den Glockensachverständigen muss dafür der alte verschlissene Glockenstuhl neu gebaut werden. Die Kirchengemeinde will den Großteil der erwarteten Kosten von rund 20.000,00 Euro durch einen Teil ihres Verkaufserlöses vom Pfarrhaus finanzieren. Gleichzeitig würden wir uns sehr freuen, wenn wir unter dem Stichwort „Glocken Breitenhagen“ Spenden unter der im Blättchen genannten Kontonummer erhalten würden. Auf dass nach dem Abschluss der Arbeiten ein Abendläuten in Breitenhagen wieder Einzug halten kann.