Rückblicke

Fernsehen an der Bushaltestelle Rosenburg

Welcher Ort eignet sich besser für eine Fernsehserie, die in einer Bushaltestelle spielt als dieser.

Klappstuhl, „Getränk“, Knabber und Brille und ggf. Maske nicht vergessen.
Platz war für bis zu 40 Personen. Bei Regen in der Pfarrscheune dahinter.

Gelungene Veranstaltung vom 25. Juli bis 2. August

Vom Suchen und Finden - Sommerfest in Rosenburg – 28. Juni 2020

Am Sonntag, dem 28. Juni war es wieder soweit. Wie jedes Jahr feierte das Kirchspiel Rosenburg am letzten Sonntag im Juni das Sommerfest in und um die Rosenburger Kirche.

Trotz der Corona-Regelungen wurde es ein froher Nachmittag im Miteinander mit einer musikalischen Orgelandacht zum Thema: „Suchen und Finden“, danach Kaffee und Kuchen, Versteigerung zugunsten der Kirche, Kinderspiele, Karussell und Wagenbahn.

Anna Maria Schwichtenberg (Harfe) & Götz Baerthold (Saxophon) erfreuten uns mit einem Konzert für Saxophon und Harfe in der Kirche.

Zum Ausklang dieses wunderbaren Nachmittages gab es Grillwürste und Getränke.

Für das leibliche Wohl sorgte das Team des Rosenburger Hof.

Alle freuten sich, sich nach der Zeit der reduzierten Begegnungsmöglichkeiten (wieder) zu sehen!

ONLINE - Orgelkonzert in der Akener Nikolaikirche mit der Konzertorganistin Ekaterina Leontjewa - 24.05.2020

Premiere am 24.05.2020, um 18.00 Uhr

Das für den 17. Mai geplante Orgelkonzert in der Akener Nikolaikirche mit der Konzertorganistin Ekaterina Leontjewa musste corona-bedingt ausfallen.

Die Stadt Aken (Elbe) hat  daraufhin angeboten das Konzert aufzuzeichnen, damit dieses im Anschluss im Internet ausgestrahlt werden kann.  Ekaterina Leontjewa erklärte sich ebenfalls dazu bereit, diesen ungewöhnlichen Weg zu gehen.

Die Aufnahme dieses Konzerts feiert am 24.05.2020 um 18:00 Uhr Premiere.

Ekaterina Leontjewa wurde in 1966 in Smolensk (Russland) geboren. Von 1984 bis 1992 studierte sie am Moskauer Tschaikowski-Konser-vatorium Orgel und Musikwissen-schaft. 2011 hat sie an der evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle mit dem A-Diplom ein weiteres Studium erfolgreich abgeschlossen. 2014 nahm sie einen Lehrauftrag an der Universität Halle-Wittenberg und an der evangelischen Hochschule für Kirchenmusik an. Seit dem 01.01.2020 hat Ekaterina Leontjewa eine Anstellung bei der Landeskirche Anhalts.

Zahlreiche Konzertreisen führten sie durch ganz Europa vor allem nach St. Petersburg und an viele bedeutende Kirchen.

© Stadt Aken

Hier finden Sie das Konzert online:

https://youtu.be/hlhSsMUxFWo

Goldene Konfirmation am 17. Mai 2020

Am 17. Mai wurden Bernhard Oßwald und Wilfried Wiede anlässlich ihres Goldenen Konfirmationsjubiläums erneut gesegnet.

Am 10. Mai 1970 wurden sieben Rosenburger, ein Sachsensdorfer und ein Breitenhagener Jugendlicher durch Pfarrer Dr. Richter konfirmiert.

Zuchau gehört zu diesem Zeitpunkt noch nach Gramsdorf und damit zur anhaltinischen Landeskirche

Magdeburger Bläserquintett „FEINES BLECH“ - 16. Mai 2020, Laurentii-Kirche Zuchau - FIEL leider AUS

FEINES BLECH ist der Name des Ensembles, welches unter BLECHREIZ bekannt wurde.

Der neue Name unterstreicht zusätzlich den hohen Anspruch, den die fünf Musiker an sich und ihre Musik stellen. Die Musiker des Magdeburger Ensembles kommen aus unterschiedlichsten musikalischen Bereichen.
Mit FEINES BLECH erlebt der Zuhörer klassische Musik von Bach bis Blues in zum Teil eigenen, feinsten Arrangements. Der Sound des Ensembles wird erweitert durch die unterschiedlichen Blechblasinstrumente und ist doch immer FEINES BLECH. Dazu gehören Trompeten und Flügelhörner, Posaunen, Tenorhörner und die Tubas.

Mit Maske, Musik und Mindestabstand - Erster Gottesdienst in Aken 10. Mai 2020

In Akens Nikolaikirche fand der erste öffentliche Gottesdienst nach der Corona-Unterbrechung mit Pfarrer Georg Neugebauer am 10. Mai, 17.00 Uhr statt.

30 Gläubige sind gekommen. Nur eines war nicht erlaubt … SINGEN

Große weiße Zettel lagen verteilt in den Bänken der Kirche. Auf jedem Zettel war vermerkt, wo wir sitzen durften.
Namen, Adresse der Teilnehmer wurden vor Eintritt registriert.
Denn auch die Kirchen müssen sich in der Corona-Krise an Abstands- und Hygieneregeln halten. Die Besucher des Gottesdienstes trugen Schutzmasken.

Doch wer sich in der Kirche umsah, blickte vor allem in andächtige, sorgenvolle und auch freudig leuchtende Augen.

Und doch etwas war anders, als an einem normalen Sonntag: Die Gemeinde durfte nicht singen.
Die Lieder wurden von der Orgel gespielt und Kantorin Karolin Böckelmann übernahm stellvertretend den Gesang.

Pfarrer Georg Neugebauer predigte mit/unter Maske, die Predigt bewegte und berührte.

Zum Gottesdienst blieb der Gemeinde NUR zuzuhören, und gemeinsam das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser zu sprechen.

Doch wir konnten einen Raum in uns öffnen, um Gottes Wort Widerhall finden zu lassen.
Wenn wir diesen Widerhall auch für andere erkennbar machen können, können wir uns gegenseitig ermutigen und stützen.

uhs

Jena Jubilee Singers (2.05.2020) - FIEL leider AUS - Hörproben siehe Link

 

http://jena-jubilee-singers.de/

Die Jena Jubilee Singers haben sich der geistlichen Musik der schwarzamerikanischen Bevölkerung der USA – den Negro Spirituals und Gospelsongs – verschrieben.

Seit 1988 sind sie in der Jenaer Kulturszene, aber auch überregional und international vertreten. Als ein Chor der Friedrich-Schiller-Universität Jena repräsentieren sie durch ihre erfolgreichen Konzerte sowohl die Stadt als auch die Universität. Angesichts der stets gewachsenen Resonanz von Publikum und Presse während ihres 30jährigen Bestehens zählen sie zu den bekanntesten Jenaer Chören.

Nach ihrer zweiten USA Tour im Herbst 2019 in Boston und Umgebung kommen die Jena Jubilee Singers nun wieder in heimische Gefilde, genauer gesagt auf eine Konzertreise nach Sachsen-Anhalt.

Der passionierte Trompeter, Dr. Georg Neugebauer, musizierte gemeinsam mit Björn Hain im Duett. (Amtsblatt der Stadt Aken 2020 Nr. 6)

>Eine einmalige Aufführung und ein starkes Zeichen im Sinne des „Akener Glockenturm Dreiklangs“, dass uns die Krise, egal welchen Glauben wir haben, vereint und wir diese schweren Zeiten gemeinsam durchstehen und zusammenhalten.< (Stadt Aken)

>Das Konzert ermöglichte es, kontakt- und somit gefahrlos die Menschen anzusprechen und für sie da zu sein, so Dr. Neugebauer.< (Leo, das Anhalt Magazin)

Dreiklang – Amtsblatt Aken

Benefizkonzertreihe wird fortgesetzt auf LEO – Das Anhalt Magaz

Sie bleiben zu Hause - Wir musizieren für Sie

Am Sonntag, 26.04.2020 fand ein Benefizkonzert in der Marienkirche statt.

Dr. Georg Neugebauer, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, selbst passionierte Trompeter,  musizierte gemeinsam mit Björn Hain im Duett. Björn Hain sang die Kirchenlieder in einer unglaublichen, wunderbaren Weise und Stimme. Eine einmalige Aufführung und ein starkes Zeichen im Sinne des „Akener Glockenturm Dreiklangs“, dass uns die Krise, egal welchen Glauben wir haben, vereint und wir diese schweren Zeiten gemeinsam durchstehen und zusammenhalten.

Der Intendant der Bachfesttage und Leiter des Trafoprojektes brachte nicht nur die begnadete Pianistin Sylvia Ackermann nach Aken (Elbe), sondern sorgte auch noch für den perfekten Klang. Eigens für das Konzert in der Marienkirche wurde ein Klavier nach Aken (Elbe) transportiert. Es war ein einmaliges Konzerterlebnis.

All diejenigen, die das Akener Benefizkonzert aus der Marienkirche nicht live miterleben konnten, müssen nicht traurig sein. Hier der Link zum nach-Hören:

https://youtu.be/e4Z8EWXw8qU

Vicente Patíz - 19.04.2020 - Gitarristische Weltreise “Das Leben ist schön” - FIEL LEIDER AUS

Der in Johanngeorgenstadt im sächsischen Erzgebirge aufgewachsene Jörg Patitz, so sein bürgerlicher Name, fand erst mit 18 Jahren den Weg zur Musik und nahm Gitarrenunterricht.

Seine Gitarrenmusik beinhaltet u.a. Stilelemente aus Jazz, Funk und Flamenco.

Hörproben für Zuhause finden Sie auf seiner Homepage:

http://www.el-joergos.de/Willkommen.html

Der Glöckner von Aken – MDR

Pfarrer Georg Neugebauer läutete seit Beginn der Pandemie jeden Tag Punkt 12 Uhr die Glocken der Nikolai-Kirche in Aken und spielte anschließend auf der Trompete.

Hier geht es zum Video des MDR:

https://www.mdr.de/video/mdr-videos/a/video-393690.html

Große Begeisterung beim Schnuppertag zur AG-Posaunenchor

Bei allen Kindern herrschte pure Freude nach dem Erfolg, tatsächlich einen eigenen Ton auf dem Instrument ertönen zu lassen!

Veranstaltet wurde der Schnuppertag von dem Evangelischen Kirchengemeindeverband Aken (Pfarrer Dr. Neugebauer), dem Evangelischen Kirchenkreis Egeln (Kirchenmusiker Carsten Miseler) sowie der Grundschule. Außerdem begleiteten Frau Steffi Krettek sowie Frau Susanne und Herr Frank Plewka (Landesposaunenwart der EKM) den Posaunenchor.

(Amtsblatt der Stadt Aken 2-2020)

hier gehts zum ganzen Artikel: Posaunenchor-Amtsblatt 2-2020

Auftakt der Bethauswoche in Chörau - 24. Februar 2020

Den ersten Abend der diesjährigen Bethauswoche gestaltete unser Pfarrer Georg Neugebauer unter dem Thema „Musik„.

Die Frage war, woher kommt Musik eigentlich, wann gab es die ersten Noten, welche Rolle spielte die christliche Kirche bei der Entwicklung von Musik. Letztendlich ging es noch um die „absolute Musik“ von Beethoven und die wunderbare Passionsmusik von Bach.

Das alles war eingebettet in den Gesang einiger Lieder durch die Gemeinde, welche recht zahlreich erschienen war. Pfarrer Neugebauer spielte außerdem ein Stück aus „Peter und der Wolf“ von Prokofjew und ein Stück von Gershwin auf dem Klavier.

Die weiteren Abende boten noch interessante Themen und wie immer ein kleines Abendbrot zu Beginn mit Zeit für ein paar Worte mit dem Nachbarn.

 

„Leben ist Spiel & Spiel ist Leben“

Welch ein wunderbarer Abend mit exzellenter Kleinkunst.

Das Wandermarionettentheater Uwe und Evelyn Dombrowsky, hervorgegangen aus der Tradition der Familie Kressig- Dombrowsky bereitete uns einen abwechslungsreichen Abend mit ihren handgeschnitzten Marionetten. Nach dem Spiel gaben Sie uns Einblick hinter die Kulissen.

Erstaunt waren alle über die Größe der Puppen und die Größe der Bühne, alles viel kleiner als wahrgenommen. Das liegt an der Perspektive und daran, dass der Raum während der Vorstellung komplett dunkel war. Somit wird das Auge getäuscht und nimmt alles viel größer wahr.

Alles in Allem: Große Kunst auf kleinem Raum.

Erzählt wurde die Geschichte der Gräfin Cosel in fünf Akten.

Die „Cosel“ ist ein Lebensbild aus Sachsens prunkvollster Zeit. Beherrschende Mätresse, Geliebte und Prunkstück des starken Mannes, auch Mutter königlicher Kinder- aber niemals rechtmäßige Ehefrau. Was der verliebte August versprach, um bei dieser Frau zum Ziele zu gelangen, hatte mit dem Thron nichts zu tun und konnte nur so lange Sinn haben, solange der Mann von den Reizen der Frau gefesselt war.

Nach dem Gesetz der Fürstenwillkür, das eine Cosel erst zu allem Glanz erhob, war es möglich, sie dann ins Elend zu stürzen.

Die Cosel war ein Kind ihrer Zeit. Nutznießerin der königlichen Leidenschaften durch lange Jahre, dann Opfer königlicher Ungnade bis an ihr Lebensende. Beides weder ganz verdient, noch ganz unverdient, nur Objekt der Herrscherlaune.

Nach Ihrer Entmachtung musste sie  ihre Residenz, das Taschenbergpalais, räumen und sich nach Pillnitz zurückziehen. Eine Kette von Ereignissen und Differenzen, wie der Streit um das Eheversprechen, führte zu ihrer Inhaftierung.

Im Alter von 36 Jahren ging sie am Weihnachtsabend 1716 auf die Burg Stolpen. Als alte, vergessene und vom Schicksal erniedrigte Frau starb sie im hohen Alter von 84 Jahren im Johannis-(Cosel-)turm. Die Gemäuer der Veste hat sie auch im Tod nicht mehr verlassen. Ihre Grabstätte befindet sich in der Burgkapelle.

Ältestenrüste vom 24. Januar bis 26. Januar 2020

Die diesjährige Ältestenrüste stand unter dem Thema „Religion und Politik“.

In dieser von Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz geprägten Zeit war dieses Thema sehr aufwühlend, aber ebenso aufschlussreich.

Untergebracht waren wir in Halle-Dölau in der Villa Jühling. Umgeben von purer Natur inmitten der Dölauer Heide, fernab jeglicher Großstadthektik und dennoch stadtnah.

Wir besuchten die Franckeschen Stiftungen und erlebten eine interessante Führung mit Dr. Matthias Paul.

Zum Abschluss feierten wir Gottesdienst mit der Bartholomäusgemeinde – Kirche in Giebichenstein. Nach dem Gottesdienst kehrten wir ein ins Gemeindehaus zum Kirchencafé. Dort war Gelegenheit, bei Kaffee und Tee miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

An beiden Tagen gab es Impulse, Austausch und Andacht zu folgenden Themen:

  • Gottebenbildlichkeit und Menschenwürde
    In der Schöpfungserzählung am Beginn des biblischen Zeugnisses wird überliefert, dass Gott die Menschen, alle Menschen, als Bild seiner selbst erschafft: „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib“ (1. Mose 1,27). Alle Menschen sind also nicht nur Gottes Geschöpfe, sondern seine Ebenbilder. Dadurch ist die besondere Beziehung Gottes zu den Menschen zum Ausdruck gebracht. Er setzt sich zu den Menschen in Beziehung. Sie sind von Gott gewollt.
  • „Nächstenliebe verlangt Klarheit“
    Seit 2008 machen sich unter dem Motto „Nächstenliebe verlangt Klarheit“ in der Kirche zahlreiche Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen auf den Weg, um für Mitmenschlichkeit und Toleranz zu werben und sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu stellen.
    Was können wir tun, wenn in der Gemeinde, bei einer Veranstaltung oder in Kinder- und Jugendgruppen rechtspopulistische oder fremdenfeindliche Äußerungen auftauchen? wenn bekannt wird, dass ein Mitglied der Gemeinde in einer rechtsextremistischen Organisation oder rechten Partei engagiert ist? wenn Aktivitäten von rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Personen oder Gruppen im Ort oder in der Umgebung geplant sind?
  • Das Thema zum Thema machen.
    Solche und andere Situationen sind auf jeden Fall ein Grund, das Thema zum Thema zu machen, um Klarheit zu gewinnen und aktiv zu werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Kirche eine wichtige Akteurin ist, wenn vor Ort rechte bzw. rechtsextreme Aktivitäten Raum greifen.
    Kirche kann ein Ort sein, an dem unterschiedliche politische Positionen und ethische Orientierungen diskutiert und im Lichte des Evangeliums beleuchtet werden. Kirche kann sich in lokale Bürgerbündnisse einbringen und mit ihrer Haltung zeigen, was das Evangelium in der konkreten Situation bedeutet. Nicht zuletzt versammelt die Kirche Menschen im Gebet für Frieden, Versöhnung und Nächstenliebe vor Gott.

 

Vielen Dank gilt unseren beiden Pfarrern, Herrn Georg Neugebauer und Herrn Ulf Rödiger für die ausgezeichnete und detaillierte Recherche zu den Themen. Dazu zählte auch ein fundierter Abriss der Entstehung und Entwicklung der Identitären Bewegung und besonders auch die Artikel aus der Zeitschrift COMPACT, eine Zeitschrift, die als verschwörungsideologisches Querfront-Magazin zu bewerten ist und dem Rechtspopulismus zu zuordnen ist. Seit 2015 präsentiert sich Compact als Sprachrohr der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) und der islamfeindlichen Pegida-Bewegung.

     

 

uh

Krippenspiel 2019 in Aken

Krippenspiel 2019 in Groß Rosenburg

Und Weihnachten konnte beginnen.

Es war dies Jahr eine ausgesprochen gute und auch sangesfreudige Besetzung sowohl bei den Kindern wie bei den Erwachsenen.

 

 

Neujahrsempfang 2019 - „Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn.“

Zueinander finden – miteinander leben

Unter diesem einfachen und doch so vielschichtigen Titel stand der Neujahrsempfang des Evangelischen Kirchenkreises Egeln.

Ein Gottesdienst der besonderen Sorte. Andächtige Stille, emotionale Momente, starke Worte. Es schweben Orgelklänge durch St. Christophorus in Egeln, während kaum hörbar eine bunt gemischte Gruppe Menschen durch den Mittelgang in den Altarraum schreitet. Lautlos stellen sie sich mit dem Rücken zur Gemeinde, in ein Gewirr aus Bauzäunen platziert. Gemischt mit den blinkenden Warnleuchten erzeugt es in mir gekonnt eine bedrückende Irritation.

In vier Bildern, die durch wenige erklärende Worte begleitet und durch kurze Impulse von Superintendent Matthias Porzelle umrahmt und übergeleitet werden, spielt die besagte Gruppe aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kirchenkreises pantomimisch drei Themen durch.

30 Jahre Mauerfall. 20 Jahre Kirchenkreis Egeln. 4 Jahre Geflüchtetenarbeit. Jedesmal werden ein paar Bauzäune weggenommen. Neue Gesichter kommen dazu. Bekannte Gesichter gehen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler müssen sich immer wieder auf die neuen Situationen einrichten, umdenken und Mut dafür aufbringen. Manchen gelingt es, manchen nicht. Das Bild von abgebauten Grenzen erscheint mir im Alltagsgebrauch immer als etwas Positives. Doch es wird sehr deutlich, dass auch vielerlei Aufgaben, Anstrengungen und Probleme damit verbunden sind. Aber eben solche die es zu bewältigen oder überwinden lohnt.

Emotional am meisten berührt hat mich dann die letzte Szene. 4 Jahre Geflüchtetenarbeit. Sie scheint offensichtlich Früchte getragen zu haben. Männer und Frauen verschiedenster Herkunft und Religionen gesellen sich dazu. Essen wird geteilt. Lesungen und Lieder in verschiedenen Sprachen und mir vorher unbekannten Instrumenten vorgetragen. Und ich frage mich unweigerlich: Warum berührt es mich so? Vermutlich, weil es längst selbstverständlich sein sollte und doch die ganze Veranstaltung so „außergewöhnlich“ macht.

Das Mottolied des Abends fasst alle diese Aspekte gut zusammen. „Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn.“

Das Miteinander sollte nach diesem Gottesdienst jedoch noch nicht zu Ende sein. Es ist Tradition, dass im Anschluss noch bei Grünkohl, Wurst und Glühwein der Abend ausklingt. So auch dieses mal. Aber nicht nur so. Dem Motto getreu gibt es Speisen, deren Namen ich mir zwar nicht merken konnte, die mir aber sicherlich für lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Und beim Essen lässt es sich bekanntlich gut ins Gespräch kommen. In irgendeiner Ecke wird noch musikalisch improvisiert, getanzt und gesungen.

Es bleibt schlussendlich noch Danke zu sagen. Unglaublich viele Menschen haben diesen Abend zu einem unvergesslichen gemacht, über den wohl alle, die da waren, noch lange nachdenken werden.

Ein herzliches Dankeschön geht an:

  • das Vorbereitungsteam (Sup. Matthias Porzelle, stellv. Sup. Ulf Rödiger, Nicole Gallinat, Hans-Ekkehard Stieglitz, Jürgen Groth),
  • die Pantomimen unter Leitung von Sabine Lösel und Dietmar Linde,
  • die Musiker Ali Hasan (Saz), Felix-Tillmann Groth (Cajon), Kantor Carsten Miseler (Orgel und Klavier) und Jürgen Groth (Gesang).

https://www.kirchenkreis-egeln.de/blog/46118

"Dorfadvent Sachsendorf - Kirche und Kommune gemeinsam"

Zum Dorfadvent in Sachsendorf trafen sich am 1. Dezember etwa 40 – 50 Leute aller Generationen, die zum Beginn bzw. im Laufe des Nachmittags die Trinitatiskirche in Sachsendorf besuchten.

Nach der Begrüßung, einer ersten Geschichte für Kinder und Erwachsene gab es Kaffee und Tee, sowie ausgesprochen leckere Plätzchen.

Die Plätzchen wurden zum einen von der Landbäckerei Meyer aus Sachsendorf gesponsert und andererseits von ein paar der Besucherinnen mitgebracht.

Während sich Kinder und Jugendliche im Anschluss ins Dachgeschoss zum Basteln mit Frau Hooge aufmachten, hörten die Besucher weitere Geschichten und sangen unter wunderbarer Begleitung von Johannes Schanz aus Breitenhagen Advents- und Weihnachtslieder.

Als besondere Überraschung erhielten die fünf jüngsten Kinder ein Wichtelgeschenk.

Die Besucher staunten über die festlich geschmückte Tafel und die perfekt geheizte Kirche, was Familie Kretzmann zu verdanken war, die nicht nur das nötige Holz sponserte, sondern sich mit großem Elan um die Vor- und Nachbereitung kümmerte.

Familienfrühstück am 30. November im Akener Gemeindehaus

Einen Tag vor dem ersten Advent trafen sich Kinder mit ihren Eltern und Großeltern im Akener Gemeindehaus zum Familienfrühstück. Nachdem wir ein Lied gesungen und ein zweite kleine Mahlzeit zu uns genommen hatten, erzählte Grietje Neugebauer eine Geschichte von einem Hirtenjungen, der in Bethlehem lebte. Dieser Junge fasste den Entschluss, die ziemlich heruntergekommene Krippe des alten Benjamin wieder auf Vordermann zu bringen. Er wusste wohl nicht, wem er damit einen Gefallen getan hatte … Danach bastelten die Kinder ein zum Thema passendes Transparent, das vielleicht in manchen Fenstern in Aken oder Mennewitz zu sehen ist.

 

 

 

IV. Kreissynode des Kirchenkreises Egeln traf sich zu ihrer letzten Sitzung

Am Samstag, dem 16. November 2019 trafen sich in Oschersleben zu letzten Mal die Synodalen der IV. Kreissynode des Kirchenkreises Egeln zu ihrer Herbsttagung.

Superintendent Matthias Porzelle berichtete aus der Arbeit des Kirchenkreises. Dabei hob er besonders die große Vielfalt der Angebote für die Menschen auf dem Gebiet des Kirchenkreises Egeln hervor. Angesichts weiterhin kleiner werdender Gemeindegliederzahlen bieten kirchenkreisweite Veranstaltungsangebote große Chancen zur Förderung der Gemeindearbeit vor Ort. Seien es der jährliche gut besuchte Neujahrsempfang am Freitag vor dem 1. Advent, der Männertag in Gatersleben, der Pilgertag Anfang Mai durch den Pfarrbereich Falkenstein/Harz, das Landesposaunenfest Ende Mai in Schönebeck, der kirchenkreisweite Lektorengottesdienst am Tag des offenen Denkmals oder das KonfiCamp im Oktober in Hirschluch. Eine eindruckvolle Bildershow zog alle Anwesenden in ihren Bann.

Einige personelle Veränderungen hat es bzw. wird es geben. Im Namen der Synode bedankten sich Präses Erik Hannen und Superintendent Matthias Porzelle bei Pfarrer Peter Mücksch für seinen langjährigen Vorsitz im Bauausschuss des Kirchenkreises.

Die Synodale wählten Pfarrerin Beate-Maria Mücksch zur 2. stellvertretenden Superintendentin.

Amtsleiter Hendrik Fries stellte den Anwesenden die Jahresrechnung des Kirchenkreises Egeln für 2018 vor, sowie den Haushaltsplan für das kommende Jahr. Zum 31.12.2019 wird Herr Fries den Kirchenkreis Egeln verlassen.

Die Synode beschloss ein Abendmahlsgottesdienst in der Oscherslebener Nicolaikirche, die in festliche Bläser- und Orgelmusik gekleidet wurde.

https://www.kirchenkreis-egeln.de/blog/45733

Valeriya Shishkova & Di Vanderer, Jiddische Lieder und Klezmer

15. November 2019 – Gemeindesaal Aken

Traditionelle jiddische Lieder und Klezmer wurden von diesem Trio mit Herz, Stimme und Leidenschaft vorgetragen und machten diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Zuhörer wurden entführt in die jiddische Welt und Kultur.

Bevor das musikalische Entführungs-Erlebnis im Gemeindesaal begann, schilderte Valeriya Shishkova die Entstehung der jiddischen Sprache und erfreute das Publikum mit einem Crashkurs über die sprachlich-phonetischen Eigenarten des Jiddischen.

Zu jedem ihrer Lieder und auch zu den instrumentalen Auftritten ihrer Begleitmusiker wusste sie die oft heiteren und ebenso oft tiefsinnigen Hintergründe bildhaft zu schildern. So war es dann jeweils nur noch ein kleiner Schritt bis hin zu den osteuropäisch-jüdischen Entführungszielen, mit deren Lebenswelten sich die Lieder befassten. Heiter bis traurig stimmten diese Stücke aus dem Alltagsleben – ob es um Probleme mit Müttern und Schwiegermüttern ging oder um Liebe und Leid. Für die instrumentalen Klezmer-Komponenten sorgten Gennadiy Nepomnjaschiy und die Pianistin mit der ganzen Bandbreite ihres Könnens. Nepomnjaschiy begeisterte mit seiner Virtuosität und mit „reflexiven“ Wirkungen, etwa wenn er mit komödiantischem Talent nicht nur das Publikum, sondern auch seine Klarinette zum Lachen brachte.

Ein unvergesslicher Abend, der noch lange in der Seele nachklingt.

http://www.valeriya-shishkova.info/

 

6. Tagung der 12.Synode der EKD 2019

Vom 10.-13. November 2019 fand die 6. Tagung der 12. Synode der EDK statt. Der diesjährige Tagungsort war Dresden mit dem Schwerpunktthema:

„Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“.

„… Die Synode (beschloss), dass ab 2021 zwanzig von 128 Synodenplätzen von jungen Menschen unter 27 Jahren besetzt werden müssen. Das ist eine Ermutigung. Immerhin gehören dann 16% der Synodenmitglieder einer jungen Generation an. Das ist ein deutliches Zeichen für den Willen zum Aufbruch der Kirche mit jungen Menschen.“

https://www.ekd.de/6-tagung-der-synode-der-ekd-2019-49304.html

 

Martinsspiel und Martinsumzug – Groß Rosenburg

Der Dichter Andre Gide schreibt: „Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.“ Eine Behauptung, deren Wahrheitsgehalt nur durch das eigene Tun zu ermitteln ist.

Wenn sie stimmt, war Martin von Tour ein sehr glücklicher Mensch.

In Erinnerung an sein Leben und Geben spielten Kinder das traditionelle Martinsspiel und ein modernes Martinsspiel in der Andacht. Zum Abschluss gab es Martinsbrötchen, die geteilt wurden. So schmeckten sie am besten.

Danach zog der Lampionumzug mit 120 Menschen durch Groß Rosenburg und danach gab’s am Lagerfeuer im Pfarrgarten Würstchen, Stockbrot, Kinderpunsch und Glühwein.

Auch viele Kirchenfremde waren dabei, es freut zu sehen, dass hier Kirche und die Kinder viel Verbindendes hat.

Erstmals kam beim Martinsspiel der Kinder die neue Bühne und Lautsprecheranlage zum Einsatz. Die Anschaffung hat sich bewährt, anders als in den Jahren davor kehrte dadurch erstmals so etwas wie Ruhe in der Kirche ein und es kam tatsächlich überhaupt was rüber.

 

30 Jahre friedliche Revolution in Aken

9. November 2019, 16.30 Uhr, Rückblicke und Ausblicke.

Gemeinsam mit dem Heimatmuseum lud die evangelische Kirchengemeinde am 9. November dazu ein, auf die Wendezeit in Aken zurückzublicken und die Ereignisse des Herbstes 1989 in Erinnerung zu rufen.

Die Veranstaltung begann in der Nikolaikirche mit einer Andacht.

Anschließend zogen die Anwesenden von dort mit Kerzen  in den Gemeindesaal in der Fischerstraße.

Dort blickten Norbert Heenemann, Frank Lehmann, Hansjochen Müller, Matthias Schmidt, Dr. Norbert Weiß. auf dies Monate um den 9. November zurück und schilderten ihre Sicht auf die Ereignisse.

Der Gemeindesaal war mit gut 60 Besuchern gut besucht.

Die zum Teil sehr persönlichen Eindrücke berührten und bleiben den Besuchern in Erinnerung.

Im Anhang können Sie die Predigt zur Andacht von Pfarrer Dr. Georg Neugebauer nachlesen.

2019-11-09 Ansprache Dr. Neugebauer

 

 

 

Gemeindekirchenratswahl 2019 - Evangelische Kirchspiel im Saale – Elbe – Winkel

Für den Bereich Rosenburg/Sachsendorf/ (Zuchau mitverwaltend) wurden

zu Mitgliedern des Gemeindekirchenrates gewählt:

Sylke Engler
Margit Meyer
Wolfgang Gießler
Daniel Gießler
Karin Keller
Herbert Sturm
Silke Fenske

 

Zu Stellvertretern wurden in diesem Bereich gewählt:

Erik Stolte
Adrienne Täubert

 

Für den Bereich Breitenhagen wurden zu Mitgliedern des Gemeindekirchenrates gewählt:

Erdmann, Gertrud
Zehle, Marie

 

Zu Stellvertretern wurden in diesem Bereich gewählt:

Viergutz, Siegrid
Nöhrhoff, Manuela

 

Die Einführung der neu gewählten Kirchenältesten fand am 20.10.2019 in der Kirche in Rosenburg statt.

Die Breitenhagener GKR wurden am 3. November 2019 in Breitenhagen begrüßt.

Gemeindekirchenratswahl 2019 - Kirchengemeindeverband Aken

Im Kirchengemeindeverband Aken wurde am 06.10.2019 ein neuer Gemeindekirchenrat gewählt.

Es waren insgesamt 12 Mitglieder in den Gemeindekirchenrat zu wählen.

Für den Bereich Aken wurden zu Mitgliedern des Gemeindekirchenrates gewählt:

Margarete Strübing

Gisela Orb

Christine Schneider

Lieselotte Rose

Elisabeth Martinek

Regina Deutscher

Frank Lehmann

Martin Döring

Birgit Neumann-Hansen

Hartmut Haedicke

 

Zu Stellvertretern wurden in diesem Bereich gewählt:

Astrid Lenske

Renate Schüller

Steffen Bellgardt

Gudrun Stolz

 

Für den Bereich Chörau wurden zu Mitgliedern des Gemeindekirchenrates gewählt:

Eckard Bläsing

 

Zu Stellvertretern wurden in diesem Bereich gewählt:

Katrin Dropp

 

Für den Bereich Micheln wurden zu Mitgliedern des Gemeindekirchenrates gewählt:

Elke Lange

 

Zu Stellvertretern wurden in diesem Bereich gewählt:

Ruth Dudacy

 

Die Einführung der neu gewählten Kirchenältesten fand am 20.10.2019 in der Nikolaikriche in Aken statt.

 

Programm zum Stadtfest 2019 - DANKE

an Alle, die unsere Kirchengemeinde so positiv repräsentiert haben,

wir haben uns sehr wohl im Gemeindesaal gefühlt, es war so familiär.

Danke an Frau Bielstein und all die anderen fleissigen Helfer.

– PUNKT –

Programm zum Stadtfest 2019

„Bandana – The sound of Johnny Cash“ ...

9. August 2019, 19.00 Uhr, Nikolaikirche

… überraschte uns mit einem wunderbaren Johnny Cash Abend bei Kerzenschein und einem Glas Wein vor, während und nach dem Konzert.

Andreas Matthes, Kevin C. mit Kontra-Bass und Ben Weber mit der E-Gitarre haben die für Cash markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband exzellent dargeboten.

Zum Repertoire gehörte selbstverständlich auch der Song „Ring of Fire“ und einige unbekannten Lieder des legendären Johnny Cash.

Kevin C. überzeugte nebenbei mit seinem spielerischen und professionellen Umgang mit seinem Kontra-Bass.

Ein Solo des Kontra-Bassisten oder des E-Gitarren- Spielers hätte das Programm noch bereichert.

Fazit: ein wunderbarer Abend für Johnny Cash-Fans.

Galakonzert zum 150-jährigen Chorjubiläum des EVANGELISCHEN KIRCHENCHOR AKEN

29. Juni 2019 – Nikolaikirche Aken – Der evangelische Kirchenchor feierte sein 150-jähriges Bestehen.

Aus diesem Anlass lud der Chor zu einem besonderen und abwechslungsreichen Konzert in die Nikolaikirche ein.

Neben dem Frauen- und dem Männerchor Aken

waren auch die Orgel, ein Streichensemble und ein wunderbares Saxophon-Double von Albrecht Schiffermüller und Erik Stolpe zu hören.

 

DANKE

 

uhs

Sommerfest Groß Rosenburg 2019

Was für ein Wochenende.

Nach dem wunderbaren Konzert mit Orgelsax in Aken feierten wir das alljährliche Sommerfest in Groß Rosenburg. Und zum Sonntag stand ja noch das 150 jährige Gala-Konzert des Kirchenchores Aken an.

Der Kirchbauverein suchte für eine kleine Ausstellung zum Sommerfest Teller, Tassen, Krüge, Küchengeräte usw. aus Omas Zeit, eine Mitmachausstellung „Aus Omas Küche und Keller“.

Das Konzert mit dem Stadtblasorchester Köthen erfreute die Gäste und Besucher.

Sie traten aus der Kirche heraus und musizierten im Freien.

Das Repertoire ging durch viele Genres und führt auf einer unterhaltsamen Reise durch die Musik.

 

Weitere Informationen zum Stadtblasorchester finden Sie auch im Internet auf

http/www.stadtblasorchester-koethen.de

 

uhs

 

WIR SIND GOTTES KINDER, wo auch immer ... und FREI

Eine ungewöhnliche Hochzeit in Aken

Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre Röm. 15,7

Unter diesem von Frank Lehmann und Ulrich Haarhaus gewählten Trauspruch fand am 22. Juni in der Akener Nikolaikirche zum zweiten Mal die Segnung einer gleichgeschlechtlichen Ehe statt. Sie wurde von Pfarrer Rödiger und seiner Frau Pfarrerin Wassersleben vorgenommen. Sowohl die befreundeten Pfarrersleute wie die Gemeindeleitung wissen um die Besonderheit dieser Segnung zur Ehe.

Denn noch ist es nicht selbstverständlich, dass eine Gemeinde sich für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften in dieser Weise öffnet. Um so wichtiger war es für die Gemeindeleitung zu erleben, dass es sich bei dieser Segnung, um Menschen aus der Mitte ihrer Gemeinde handelt. Verbunden im gemeinsamen Glauben und Werten fällt es leichter, einander auch in der Verschiedenheit anzunehmen. Die Segnung selbst, war in mehrerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes für die Gemeinde.

So gab es nicht nur ein wunderbares Konzert am Vorabend, nicht nur einen alles überragenden Blumenschmuck, und eine große, sangesfreudige und innerlich beteiligte Festgemeinde, sondern vor allem einen Trauakt, der von tiefem Glauben an die segnende Gegenwart Gottes getragen war.

Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet von Carsten Miseler (Trompete), Ralf Benschu (Saxophon), Jens Goldhardt (Orgel) und Rob van der Meule (Bariton) mit dem Leonard Cohen „Hallelujah“ auf Deutsch von Marc Heinz begleitet von Orgel, Saxophon.

DANKE an alle, es war wahrlich ein Fest

Konzert im Kerzenschein mit Saxophon und Orgel zur Mitsommernacht.

Ralf Benschu und Jens Goldhardt (Orgelsax) am Freitag, 21. Juni 2019 um 21.00 Uhr, Nikolaikirche Aken

Was entsteht, wenn ein klassisch ausgebildeter Kirchenmusiker und ein im Rock-und Jazzbereich tätiger Saxophonist aufeinander treffen – wenn zwei völlig unterschiedliche Auffassungen im Umgang mit Musik zusammenstoßen?

Die Antwort auf diese Frage konnten die Besucher bei unserem Konzert der beiden Musiker hören und erleben.

Beim Musizieren bewegte sich Ralf Benschu im Raum und nutzte somit die eigene Akustik der Nikolaikirche. Auf diese Weise entstanden für den Hörer neue Klangeindrücke und die Starre eines „gewöhnlichen“ Kirchenkonzertes wurde aufgehoben.

Frank Lehmann fand besondere Worte zur Einführung und zum Abschluss Dankes-Worte von Herzen, verbunden mit einem Abendgebet, Vater Unser und Abendsegen.

Es war ein unvergessliches Konzerterlebnis in der von Kerzen erleuchteten und bis auf den letzten Platz besuchten Nikolaikirche (200 Plätze) am Mitsommerabend.

 

 

uhs

 

Unser Brauch zum Himmelfahrtstag.

In Gottesgnaden und am Försterfriedhof (Kühren) werden jedes Jahr Gottesdienste zu Himmelfahrt gefeiert.

Nach dem traditionellen Treffen Vormittag in Gottesgnaden, war am Nachmittag das traditionelle Treffen am Försterfriedhof.

Nach einer Einstimmung durch Pfarrer Neugebauer am Försterfriedhof, gab es eine reich gedeckte Kaffeetafel, Gespräche und Beisammensein.

Besondere Freude war die musikalische, instrumentale Begleitung durch Pfarrer Neugebauer während des Volkslieder Singens.

Ein gelungener Tag unseres Brauchtums, auch wenn danach die Fahrrad-Waden der Teilnehmer brennen.

Danke an alle.

uhs

Goldene Konfirmation – 12. Mai 2019 in Groß Rosenburg - Erinnerungen wurden wach.

Die Konfirmation ist für viele Menschen ein Ereignis für das ganze Leben.

50 Jahre später sehen sich manche zur Goldenen Konfirmation wieder. Wie bei einem Klassentreffen werden alte Erinnerungen wach, wenn sie in die Kirche einziehen und die alten Lieder singen.

Aber der Kreis ist kleiner geworden. Einige leben nicht mehr und viele sind umgezogen. Manche sind aus der Kirche ausgetreten und viele konnten nicht erreicht werden.

Gespannt waren alle auf ihre Mitkonfirmanden. Erinnerungen an alte Zeiten

 

„Ich bin …“ - Pilgertag 2019

Pilgern im KK Egeln 2019

„Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt trafen sich am Samstagmorgen um 9.00 Uhr 50 Pilger aus dem ganzen Kirchenkreis und darüber hinaus in Pansfelde. Das war der Ausgangspunkt des diesjährigen Pilgerwegs, der sich durch das wunderschöne Kirchspiel Falkenstein schlängeln sollte.

Nachdem alle gut angekommen waren, stimmte uns Pfarrer Johannes Hesse mit einer Andacht auf den vor uns liegenden Tag ein. Wir liefen durch Wald und Flur, über sanfte Hügel und entlang strahlend blühender Felder.

Auf den sieben Stationen und damit in sieben Kirchen hörten wir auf die

Ich-Bin-Worte Jesu aus dem Johannes-Evangelium,

die uns Ehrenamtsreferent Jürgen Groth mit meditativen Worten näherbrachte.

Die Meisdorfer Patronatskirche war das Ziel unseres Pilgerwegs, das wir mit mehr oder weniger müden Knochen erreichten. In dieser Kirche hielten wir noch einmal Andacht, und am Ende sangen wir ein Lied, das diesem Tag aus der Seele sprechen sollte:

„Himmel, Erde, Luft und Meer zeugen von des Schöpfers Ehr …“. 

Von der Kirche ging es dann in den gegenüberliegenden Museumshof,

auf dem Pfarrer Johannes Hesse mit weißer Schürze bekleidet am Grill stand und uns mit ausgesprochen schmackhaftem Grillgut erwartete.

Dort klang dieser schöne Tag aus.“

(Georg Neugebauer)

Besonderen Dank an Johannes Hesse für seine prägnante Andacht zum Anfang und seinem  vorzüglichen Grillen zum Abschluss:

  • gegrillte Steaks aus der Lammkeule
  • gegrillte Kartoffeln im Alu-Hemd
  • gegrillter Spargel im Alu-Hemd
  • selbstgemachte Knoblauch-Paste
  • selbstgemachte Kräuterbutter
  • leckere Grillwürste

Besonderen Dank auch an den Shuttle-Service vom Parkplatz Gartenhaus nach Pansfelde und am Abend nach Meisdorf

 

Unsere Stationen

 

St. Johannis – Pansfelde

In der Kirche befindet sich ein sehr bedeutendes Luthergemälde der Ballenstedter Malerin Caroline Bardua (1781-1864). Die St.-Johannis-Kirche, die mit Emporen an der Süd-, West- und Nordseite und einer Sakristei in Apsidenform ausgestattet ist, wurde als Patronatskirche der Asseburger errichtet. Heute gehört sie zum Ev. Kirchspiel Falkenstein/Harz Pfarrbereich Ermsleben.

 

Kirche – Wieserode

Die alte, einem nicht bekannten Heiligen geweihte Fachwerkdorfkirche steht in der Mitte des Ortes. Wann sie erbaut wurde, ist nicht bekannt. Über dem Eingang steht allerdings die Jahreszahl 1617. Das Innere besteht aus einer Flachtonnendecke und Emporen auf der Nordseite und einer zweigeschossigen auf der Westseite. Die Emporenbrüstungen sind handwerklich mit Passionsszenen an der Westempore und Aposteln an der Nordempore bemalt (17. Jahrhundert). Der Altaraufsatz von 1615 mit dreiteiliger Predella zeigt Abendmahl, Kreuzigungsgruppe und den ungläubigen Thomas. Darüber der spätgotische Schnitzaltar, der auf der Rückseite bemalt ist. Bekrönt wird der Altar durch eine Ädikula.

 

Der Weg nach Endorf ging rund um die Konradsburg

 

St. Nicolaus – Endorf

Die St. Niklas Kirche in Endorf ist ein flachgestreckter Feldsteinbau aus dem 16. Jahrhundert. Im Innern befindet sich ein spätgotischer Schnitzaltar und ein Renaissance Epitaph aus Stein.

 

St. Sixtus – Ermsleben

Stadtkirche St. Sixtus zu Ermsleben. Sie wurde erstmals im 1. Jahrhundert erwähnt und ist eine Anlage aus verschiedenen nicht geklärten Bauepochen. Im Innern befindet sich ein Renaissance Epitaph von 1571 für die Grafen von Hoym.

 

Kirche Sinsleben

Die St. Andreas Kirche Sinsleben, ist eine kleine Dorfkirche mit mächtigem quadratischem Westturm. Sehr interessant ist ein Holzrelief mit Medaillonbildnis Luthers von 1520 und ein lebensgroßer geschnitzter Kruzifixus.

 

Auf dem Weg zum Ziel, nach Meisdorf

 

Kirche – Meisdorf

Ihre Ursprünge werden im 14. Jahrhundert vermutet. Vom Ende des 15. Jahrhunderts bis 1945 diente sie der Familie von der Asseburg als Patronatskirche, woran eine noch heute vorhandene Grafenloge erinnert.

Ihre gegenwärtige Gestalt erhielt die Kirche zu Meisdorf im Wesentlichen durch einen 1686 abgeschlossenen Umbau, bei dem die Zerstörungen des 30-jährigen Krieges beseitigt wurden.

Sehenswert ist die barocke Ausstattung mit einem mehrgeschossigen Hochaltar, dem Taufengel und einer intarsiengeschmückten Kanzel aus dem Jahr 1696 samt Kanzeluhr. Die Brüstungen der Patronatsloge und der unteren der beiden umlaufenden Emporen sind mit Bildern bemalt, die überwiegend Stationen des Lebens Jesu darstellen.

 

Zum Abschluß ging es in die Kulturscheune, wo Pfarrer Hesse und sein Team unseren Gaumen verwöhnte.

uhs

 

 

Begrüßung des neuen Pfarrers Dr. Georg Neugebauer im Kirchengemeindeverband Aken

Am 28. April fand ein Festgottesdienst anlässlich der Begrüßung des neuen Pfarrers im Kirchengemeindeverband Aken, Dr. Georg Neugebauer, statt.

Der Superintendent unseres Kirchenkreises, Matthias Porzelle, war aus diesem Grund in die Nikolaikirche gekommen. Er gestaltete den ersten Teil des Gottesdienstes. In einer kurzen Ansprache verknüpfte er das biblische Thema des Gottesdienstes – die Wiedergeburt zu einer lebendigen Hoffnung – mit dem Dienstantritt des neuen Pfarrers.

Superintendent Porzelle  informierte die vielen Besucher auch darüber, was es mit dem „Entsendungsdienst“ auf sich hat, den Georg Neugebauer zum 1. April in unserem Kirchengemeindeverband antrat. Schließlich segnete er ihn für diesen Dienst.

Unsere Gemeindekirchenratsvorsitzende, Gisela Orb, begrüßte anschließend den neuen Pfarrer offiziell im Kirchengemeindeverband.

Danach „übernahm“ Georg Neugebauer und hielt eine Predigt zum ersten Petrusbrief.

Nach dem Gottesdienst, der vom Chor musikalisch begleitet wurde, waren alle zu Sekt, Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen eingeladen. Die Tische waren voll besetzt und es gab viel zu erzählen und viel zu hören.

Allen, die am Gottesdienst mitgewirkt und das Kaffeetrinken ermöglicht haben, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Manchmal ist unser Leben vom Tod umfangen - Kreuzmeditation und Werke von Ulf Rödiger

Manchmal ist unser Leben vom Tod umfangen.

Schuld, Scham und Entsetzen stecken Nägeln gleich in uns und scheinen jede Hoffnung auf Veränderung zunichte zu machen.

Dann braucht es einen Menschen, Der mit uns an den Nägeln zieht, damit Verletzungen heilen können.

In diesem einen Menschen aber wird gegenwärtig, was der einzig wahre Mensch zuvor für uns getan hat. Und ganz sacht beginnen wir zu ahnen wie Ostern wird.
Wir sehen einen neuen Horizont, nicht indem wir uns am „drum herum“ orientieren, sondern im Schauen durch allen Tod hindurch zum neuen Leben aus dem einzigen Gott und Menschen.

Ulf Rödiger mit Eva Wassersleben.

 

 

Gedanken von Superintendent Matthias Porzelle zu Ostern – Ewigkeit – und Notre Dame

Was bleibt ewig? Ostern gibt uns die Antwort von Gott her: Leben, das er schenkt, auch wenn das Leben auf der Erde vergangen ist.

Matthias Porzelle – Ostern

https://www.kirchenkreis-egeln.de/blog/39704

 

Männertag in Gatersleben – 27. April 2019

Wir sind mit vielen Erwartungen zum „Männertag“ nach Gatersleben angereist.

Der Eröffnungsgottesdienst in der Sankt Stephanie Kirche war beeindruckend.

Pfarrer Ernst Ulrich Wachter aus Elbingerode entwickelte eine Predigt frei am Text der Lesung und Mann war voll dabei, Ausgezeichnet.

Danach gab Gerhard Gebrich eine Exegese zu passenden Bibeltexten mit Interpretationen, Geschichten und vielem mehr,

JA

mit Inspirationen, wie wir von unserem Glauben reden und wie wir Menschen begeistern für Jesus?

WAR das THEMA

https://www.kirchenkreis-egeln.de/blog/40004

 

Verabschiedung von Pfarrer Ulf Rödiger in Aken - 31. März 2019, Gemeindesaal Aken

Viele kamen zusammen, brachten selbstgebackenen Kuchen und belegte Brötchen mit, und füllten den Gemeindesaal in Aken bis zum letzten Platz. Vor allem die Vertreter der Gemeinden Chörau, Micheln, Kühren, Lödderitz und Aken.

Der Gemeindesaal Aken wurde für die Verabschiedung gewählt, da der Bau des Gemeindesaals eine Herzensangelegenheit von Pfarrer Ulf Rödiger war. Der alte Gemeindesaal glich einer Garage. Heute finden hier Konzerte, Vernissagen und Ausstellungen, Vereinsabende und vieles mehr statt. So nimmt auch die Stadt Aken die Gemeinde Aken unverbindlich wahr, und die Kirche ist so auf andere Weise präsent.

Superintendent Matthias Porzelle leitete mit Ulf Rödiger den Gottesdienst, Eva Wassersleben las uns die Lesungen und das Evangelium.

In seiner Predigt, betonte Pfarrer Rödiger noch einmal, was für ein Geschenk es für ihn war, dass er von Anfang an in Aken und den umliegenden Gemeinden mit viel Vertrauensvorschuss begrüßt wurde, und dass das Arbeiten in diesen Gemeinden immer von Vertrauen geprägt war. Das ist keine Selbstverständlichkeit und so ergreift ihn auch beim Abschied Wehmut.

Superintendent Matthias Porzelle betonte in seiner Ansprache, dass Ulf Rödiger mit einem vollgeladenen Schiff von Prettin nach Aken kam und er nun flussabwärts weiter führe bis Groß Rosenburg, dort seinen Hafen gefunden habe, und damit weiterhin dem Kirchenkreis Egeln erhalten bleibe. Die Arbeit war und sei immer von Loyalität geprägt gewesen und dafür dankt er Pfarrer Rödiger besonders und wünscht ihm auch für die Zukunft Gottes Segen und weiterhin gutes Gelingen.

Gemeindevertreter der Gemeinden Chörau (Herr Bläsing, Frau Niemann), Micheln (Frau Lange), Kühren (Herr Lehmann), und die Vorsitzende des GKR Aken Frau Gisela Orb fanden in Ihren Ansprachen bewegende Worte zum Abschied.

Auch hier stand stets im Mittelpunkt, dass das Arbeiten der Gemeinden mit Pfarrer Ulf Rödiger immer von Loyalität geprägt war bei einem eher patriarchalischen Leitungsstil. Es wurde immer kritisch und offen diskutiert und die Entscheidungen wurden stets gemeinsam getragen.

Neben vielen persönlichen Geschenken und Blumen schenkten wir vom Gemeinekirchenrat aus eine große Kerze mit Bildern aller Kirchen im Gemeindeverbund Aken und einen finanziellen Grundstock für eine Reise nach Middelburg (NL), wo Ulf Rödiger eine Zeit seiner Ausbildung verbrachte und die ihn in seiner nachfolgenden Arbeit sehr inspiriert hat.

Danach unterhielten wir uns angeregt bei Sekt, Kaffee und Kuchen.

uhs

Ausblick:

Ulf Rödigers Herzensangelegenheit: Gründung einer Bürgerinitiative gegen

„Verdrängung der Menschen aus dem Gebiet zwischen Breitenhagen und Lödderitz. als lästige Störer im Projekt Urwald“

https://www.volksstimme.de/lokal/schoenebeck/natur-mensch-wird-ausgesperrt

 

Baustellen, die Pfarrer Ulf Rödiger nicht vollenden konnte,

Die Renovierung der Türme St. Nikolai:

https://www.mz-web.de/landkreis-anhalt-bitterfeld/teile-heruntergefallen-turm-von-st–nikolai-in-aken-muss-saniert-werden-25469252

 

 

 

>Das VERTRAUEN ist es, das mich über die letzten 18 Jahre immer wieder getragen hat<

Abschiedspredigt unseres Pfarrer Ulf Rödiger – 31. März 2019 in Aken

Abschiedspredigt Aken

BETHAUS‐WOCHE CHÖRAU 2019

In der Woche vom 4. bis zum 8. März fanden im Chörauer Bethaus die diesjährigen Bethaus-Abende statt, zu denen sich allabendlich zwischen 15 und 25 Leute versammelten. Traditionell begannen die Abende mit einem gemeinsamen Abendbrot in lockerer Atmosphäre und angeregtem Austausch über die letzten Neuigkeiten in Dorf und Welt. Die dann folgenden thematischen Beiträge, waren in ihrer Vielfältigkeit und Darbietung überaus gelungen und kamen bei den Besuchern der Abende sehr gut an. Steffen Rogge vermittelte mit seinen Bildern seinen künstlerischen Ansatz, genauso aber auch die Lebens- und Glaubenswelt, die ihm wichtig ist. Der junge Kantor Florian Zöller aus Drosa entlockte der Orgel wunderbare Töne und las mehrere Texte. Pfarrer Rödiger tauchte mit den Besuchern in die Welt der Familie ein und Frau Sokolowa erzählte lebhaft von der deutschen evangelischen Gemeinde in Kiew. Den Abschluss bildete ein Vortrag über Lucas Cranachs Bild vom „Weinberg des Herren“ aus der Wittenberger Stadtkirche durch Ekkehart Bläsing.

Auch wenn sich die Chörauer Gemeindeleitung wünschen würde, dass die Besucherschar aus dem Dorf größer sein könnte, war die Gemeinde am Ende sehr froh über die gelungenen Abende. Besonders zu danken ist dabei den Familien, die abwechselnd für das Abendbrot sorgten und natürlich den Referenten, die den Besuchern einen Blick in das gewährten, was sie in besonderer Weise beschäftigt.

 

Mit freundlichen Grüßen und froher Hoffnung auf das nächste Jahr

Ulf Rödiger

Konzert mit dem Kammermusik-Ensemble BROKEN CONSORT

Genau die richtige Musik zur Besinnung in der Passionszeit.

Das Konzert mit dem Kammermusik-Ensemble BROKEN CONSORT DESSAU, mit Musik der Renaissance-Zeit, Musik aus 4 Jahrhunderten, wurde am 17. März 2019 Wunderbar dargeboten in der Vielfalt der Stimmen wie im Zusammmenklang.

GENIAL

DANKE

uh

Weltgebetstag 2019 in Aken - Thema Slowenien

Rund um den 1. März 2019 feierten die Christinnen und Christen in aller Welt den Weltgebetstag der Frauen.

Die Frauen aus Slowenien riefen uns zu: „Kommt, alles ist bereit!“ (Lk. 14, 13-2)

In Aken folgten am 1. März rund 40 evangelische wie katholische Frauen und Männer diesem Ruf und kamen in das katholische Gemeindehaus (Gartenstraße, Aken), um mehr über Slowenien und über die slowenischen Christinnen mit ihren Traditionen, Problemen und Zukunftsplänen zu erfahren.

Daneben wurden auch Kostproben landestypischer Gerichte verkostet.

Es war ein sehr wunderbarer, informativer, ökumenischer, geselliger und christlicher Abend.

go

Die zentrale Bibelstelle war das Gleichnis vom Festmahl (Lk. 14, 13-24). Alle waren eingeladen, sich mit allen Menschen rund um den Globus an einen Tisch zu setzen und Platz zu machen, besonders für die, die niemand „auf dem Schirm“ hat.

Zwischen Alpen und Adria – Slowenien spielt eine interessante Rolle in Europa.

Der jungen Demokratie mit kommunistischem Erbe fällt es leicht, Mittlerin zwischen Ost und West, Nord und Süd zu sein, schließlich ist das Land schon lange Knotenpunkt internationaler Wanderungs- und Handelsströme.

Christinnen aus Slowenien haben den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2019 verfasst.

Anm. uh

 

Ina Ullmann und Heidi Steger - Seemannlieder und Texte von Joachim Ringelnatz

„Doch kommt’s darauf an, wie jemand lacht“ fand Joachim Ringelnatz und behaupten Ina Ullmann und Heidi Steger, die das Kapitänspatent an der Musikhochschule erworben haben.

Am späten Sonntagnachmittag des 24. Februar kamen etwa einhundert Besucher zum Konzert in den Gemeindesaal der ev. Kirchengemeinde Aken.

Sie erlebten ein unterhaltsames Programm mit Seemannsliedern und ausgewählten Texten von Ringelnatz, kurzum, ein kurzweilige Unterhaltung mit Mut zum Tiefgang und es weckte die  Sehnsucht nach Meer.

Besuch bei Pfarrer Friedrich Dickmann zum 80. Geburtstag - Marburg

Am 18.02.2019 beging unser ehemaliger Pfarrer Friedrich Dickmann seinen 80. Geburtstag. Dazu fuhr eine kleine Abordnung von Gemeindegliedern nach Marburg.

Pfarrer Dickmann wohnt in einer Senioren-Residenz und kann sich nach einem Oberschenkelhalsbruch nur beschränkt fortbewegen.

Er freute sich sehr über unseren Besuch und die überbrachten Glückwünsche von Freunden und Bekannten sowie vom Bürgermeister Akens.

Pfarrer Dickmann brachte mehrmals den Wunsch hervor, in diesem Jahr wieder nach Aken kommen zu wollen. Wir hoffen sehr, dass sich sein Gesundheitszustand so weit bessert, dass ihm das mit Hilfe möglich wird.

Ingrid Mosebach

„Familien – Geschichten – in unserem Leben, in unseren Gemeinden.“

Älestenrüste Kloster Drübeck 2019-02

DAS war das Thema der Ältestenrüste der Gemeindekirchenräte des GKR Aken und Groß Rosenburg vom 15. Februar bis 17. Februar 2019 im Kloster Drübeck.

Das Thema wurde auf den Punkt gebracht

Im Ergebnis dieser Tage fanden wir neue Ideen, wie wir die Familien erreichen und sie gewinnen können für eine diakonische Kirche.

Zum Thema führte uns die Bibelarbeit von Dr. Gerhard Begrich, der Vortrag von Ekkhard Weber (Kirchenkreis Egeln) und die Diskussion der GKR-Mitglieder mit Eva Wassersleben und Ulf Rödiger.

Dr. Gerhard Begrich zeigte uns in seiner Bibelarbeit die menschlichen Beziehungen, die Beziehungen zwischen Personen, die Beziehungen zwischen Menschen in der Gemeinschaft und der Beziehung zu Gott und die Bedeutung der Versager zu Gott . Die Exegese bezog sich auf Joseph, und seine Brüder, aus dem Buch Moses, und Joseph, dem Zimmermann und jugendlichen Partner Marias aus dem Matthäus-Evangelium.

Als Zugabe legte uns Dr. Begrich das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ theologisch aus. GENIAL

(Gerhard Begrich wurde 1946 in der Nähe von Halberstadt geboren und hat an der Berliner Humboldt-Universität Theologie, Orientalistik und Ägyptologie bis zur Promotion studiert. Er findet immer wieder Anknüpfungspunkte zwischen Bibelgeschichten aus dem Alten und Neuen Testament sowie der aktuellen Welt, in der sich die Menschen ihren Weg suchen müssen. Er gab dem Kloster Drübeck ein neues Gesicht, den Grundstein für das, was es sein soll.)

Ekkhard Weber zeigte uns ausgezeichnet und detailliert, was sich Familie von uns erwarten, beziehungsweise, wo wir Familie erreichen.

Wie wollen wir Familien Sonntags erreichen, wenn das „Sonntags-Frühstück“ DAS Ritual der Familie die unter der Woche getrennt ist, ist.

Wie kommen wir dahin, wo sich Familie trifft?

(Ekkhard Weber verantwortet die Gemeindepädagogik im Kirchenkreis Egeln. Als Kreisreferent für Gemeindepädagogik koordiniert er gemeindepädagogische Angebote, die von den Kirchengemeinden, Mitarbeitenden des Kirchenkreises oder dem Referat selbst initiiert und getragen werden.)

 

Ergebnis: „Rüste“ gibt Kraft und Mut für den Alltag.

Nebenbei bemerkt: Die Küche in Drübeck verwöhnte den Gaumen und den Magen. Was will man mehr!

Immer wieder gerne

uhs

 

 

Ingrid Mosebach die Gute Seele unseres Kirchenbüros

Ulrich als Mobilitäts-Assistent für unseren Dr. Begrich

Liedkabarett mit dem Duo Björn Sauer und Tilo Schäfer - 20. Januar 2019, Gemeindesaal Aken, Fischerstraße

Was für ein erfrischender und gelungener Abend.

Das Erfurter Liedkabarett-Duo Björn Sauer begeisterte mit Gute-Laune-Bolzen in die Herz- und Lachmuskeln mit Sinn für Humor, Klamauk, Liedermacherei und Politsatire.

An Vielfältigkeit fehlte es nicht.

Sie sorgten mit ihren liberal-intellektuellen Texten, Hits über das Leben  im Wald und auf dem Kartoffelfeld, über beliebte Fettnäpfchen in der Beziehung zwischen Mann und Frau, sowie vom heiteren Leben gescheiterter Existenzen für einen abwechslungsreichen Abend

DANKE

www.kalter-kaffee.net

 

 

Konfirmandenfahrt zum koptisch-orthodoxen Kloster der Hl. Jungfrau Maria und des Hl. Mauritius - 11.01.2019 – 13.01.2019 Kloster Brenkhausen bei Höxter

Bei der diesjährigen Konfirmandenfahrt lernten unsere Konfis vieles über das Glaubensleben und die Religion unserer koptisch-orthodoxen Glaubensbrüder.

Krippenspiele in unseren Gemeinden

Zuchau - Krippenspiel 2018

Wie wunderbar, wie weihnachtlich,

vielen Dank an die großartigen Kinder, Lektoren und Ehrenamtlichen, die uns mit ihrem Krippenspiel, in gelungener szenischer Darstellung die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu nahe brachten.

DANKE,

denn in diesem Moment und danach war für uns Weihnacht.

uh

Heilig Abend in der Festscheune Lödderitz – 24. Dezember 2018

Lödderitz - Krippenspiel 2018

Nachdem Margit Meyer mit den Kindern das Krippenspiel aufgeführt und mit Frank Lehmann die Andacht in der Festscheune des Örtchens Lödderitz gestaltet hat, kann Heilig Abend und die Bescherung im eigenen Wohnzimmer beginnen.

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas, war der bestimmende rote Faden der Andacht und Frank Lehmann fand eigene, sehr persönliche und besinnliche Worte zum Predigttext.

Die Festscheune des 230 Seelen Dorfes war mit ca. 70 Gästen bis in die letzte Ecke gefüllt. So schön kann Heilig Abend sein.

„Stern über Bethlehem, Zeig uns den Weg,

führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht,

leuchte du uns voran, bis wir dort sind,

Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind.“

uh

50. Weihnachtskonzert des Männerchores Aken in der Nikolaikirche, Aken – 23. Dezember 2018

Alle Chöre Vereint zum 50. Adventskonzert der Akener Chöre

Die Kirche so gut besucht, wie man es sich nur wünschen kann. Das traditionelle Weihnachtskonzert des Männerchores Aken zusammen mit unseren anderen Akener Chören war wieder einmal gelungen. Es stimmte uns trefflich auf Weihnachten ein.

Für die weihnachtliche Stimmung der Gäste sorgten auch der Evangelischer Kirchenchor Aken, der Frauenchor Aken und der Kinderchor der Noloppschule sowie Bariton Stefan Bienert, Solotrompeter Josif Hatos und Organistin Dorothee Dietz.

Was für ein gelungener Abend – DANKE

uh

 

Krippenspiel – Probe in St. Nikolai, Aken

Aken - Krippenspiel 2018

Die Vorfreude auf das Krippenspiel zur Weihnacht ist groß.

Mit viel Konzentration, Spaß und Freude am Spiel probten die talentierten Kinder mit Birgit Neumann-Hansen das Krippenspiel für Heilig Abend in St. Nikolai.

Nach dem gelungenen Auftakt sind wir alle schon freudig gespannt auf den 24. Dezember um 17.00 Uhr in St. Nikolai, Aken.

uh

 

 

Weihnachtliche Stimmung beim Näh- und Handarbeitskreis - Aken, Gemeindesaal

In der 2. Adventswoche traf sich der Handarbeitskreis Aken bei Kerzenschein, Tannenduft, Spekulatius und duftenden Warmgetränken.

Nicht nur, dass sich unsere Frauen, die Freude am Stricken, Sticken, Nähen und Schneidern haben, treffen. Genauso wichtig ist natürlich das gemeinsame erzählen und unterhalten. Immer Montags 15.00 Uhr im Gemeindesaal, Fischerstraße, Aken.

Und diesmal war’s ganz behaglich, gemütlich, in wohliger Atmosphäre und heimelig, eben adventlich.

uh

Weihnachtskonzert des Ludwiggymnasiums Köthen – St. Nikolai Aken

Mehr als hundert Gäste lauschten der stimmungsvollen Darbietung des Ludwiggymnasiums Köthen am 8. Dezember in der Nikolaikirche.

Das Konzert des Schülerchores des Ludwiggymnasiums Köthen unter der Leitung von Frau Groß war wieder einmal großartig. Die sängerischen Fähigkeiten der Schüler waren bewundernswert.

Den Schülerinnen, Schülern und Lehrern des Gymnasiums merkte man die Freude am Singen an. Der Funke sprang über. So war auch die Qualität der Darbietung ausgezeichnet und bereitete allen Zuhörern eine adventliche Freude, während der Wind und die Kälte um die Nikolaikirche pfiffen.

Viele internationale und weniger bekannte Weihnachtslieder standen auf dem Programm. Und zum Abschluss waren alle Gäste eingeladen mit zu singen.

Ein ganz herzlichen und großen Dank an alle Mitwirkenden. Die Weihnachtszeit kann beginnen.

Wir freuen uns schon auf das Konzert in 2019.

go/uh

 

   

Dorfadvent – Trinitatiskapelle Sachsendorf

Wo ein oder zwei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Liebevoll war der Tisch mit kleinen Leckereien gedeckt, am 8. Dezember zum Dorfadvent in Sachsendorf.

Die Runde war klein, doch war die Atmosphäre und Stimmung umso adventlicher. Vielen Dank an die Organisatoren für diesen besinnlichen Nachmittag.

uh

 

 

St. Nikolai Aken - Und der Weihnachtsbaum steht

Ein großes „Danke Schön“ an die Truppe des Bauhofes der Stadt Aken.

Wie jedes Jahr leisteten die Männer des Bauhofes am 30.11.2018 ganze und schwere Arbeit, den Weihnachtsbaum in unsere Kirche zu schaffen und ihn dort aufzurichten.

Dieses Jahr zusammen mit dem Gemeindekirchenrat Frank Lehmann, dem Gemeindegliedern Reinhard Scheffler, Erhardt Jahn (an der Winde), Günter Orb, und Pfarrer Ulf Rödiger.

Vielen Dank auch an Familie Hanitsch für die Spende des wunderbaren Baumes.

uh

 

Und schon ist er geschmückt.

 

 

 

 

 

Musikalisch ins neue Kirchenjahr

Musikalisch wurde das neue Kirchenjahr im Kirchenkreis Egeln am Freitagabend, 30. November 2018, begrüßt. Unter den Klängen des Kreisposaunenchores unter der Leitung von Carsten Miseler und der Orgel, gespielt von Thomas Wiesenberg.

Der Freitag vor dem 1. Advent ist traditionell der Tag, an dem Menschen aus dem Kirchenkreis Egeln das neue Kirchenjahr begrüßen, das mit dem 1. Advent beginnt.

Aus unseren Gemeinden war ein Bus mit 12 Brüdern und Schwestern aus Aken mit dabei.

Ausführlicher Bericht unter:

https://www.kirchenkreis-egeln.de/blog/35732

Bilder vom Neujahrsempfang 2018

 

55 "Geschenke der Hoffnung" - Dank allen Spendern

Dank allen freundlichen Spendern,

die sich so rege an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt haben.

Wir konnten in diesem Jahr 55 Pakete an die Annahmestelle in Wittenberg weitergeben, was uns natürlich sehr gefreut hat. Auch für Ihre große Spendenbereitschaft sind wir sehr dankbar.

Somit können wir 190 Euro an „Geschenke der Hoffnung“ überweisen. Auch im nächsten Jahr werden wir uns wieder als Sammelstelle melden und hoffen auf Ihre liebevoll gepackten Geschenke.

NACHRICHT VON „GESCHENKE DER HOFFNUNG“:

„die Zeitspanne, in der wir uns gerade befinden, wird traditionell dafür genutzt, auf das ausklingende Jahr zurückzuschauen und auf das kommende zu warten. Auch wir ziehen in dieser Zeit „zwischen den Jahren“ Bilanz:

Wir feiern, dass uns mindestens 409.448 liebevoll gepackte Schuhkartons voller Geschenke von zahlreichen Unterstützern anvertraut wurden, die zum großen Teil ihre Empfängerkinder bereits erreicht haben. Wir sind immer wieder erstaunt über die qualitativ hochwertigen Inhalte der Geschenkkartons und freuen uns über die ausgeprägte Spendenbereitschaft! Diese Dankbarkeit bringen immer wieder auch die Verteilpartner und Empfänger der Päckchen vor Ort zum Ausdruck, wie z. B. Daniel und seine Mutter Katka aus der Slowakei:

„Ich war so froh, dass er ein Geschenk bekommen hat, für das ich selbst kein Geld hatte. Und noch viel mehr, dass sich die Menschen, von denen wir den Schuhkarton bekamen, sich noch um uns weiter gekümmert haben.“

Durch die verteilende Kirchengemeinde erhielt die Alleinerziehende und ihr Sohn wertvolle Unterstützung in höchster Not. Ihre Dankbarkeit brachten sie kürzlich auf ganz besondere Weise zum Ausdruck: Sie halfen mit beim Vorbereiten weiterer Schuhkartongeschenke in der Weihnachtswerkstatt in Berlin!“

 

Mehr dazu lesen Sie hier:

https://geschenkederhoffnung.exposure.co/ein-beschenkter-hilft-in-berlin

 

Lassen wir die Kirche im Dorf? - oder Wie bleibt die Kirche im Dorf?

So hieß das Motto, unter dem das gemeinsame Treffen in Sangerhausen am 17. November 2018 stattfand.

Dabei waren Kirchbauvereine SA/A, Fördervereine, Entschlossene Kirche SA/A, Landesheimatbund SA/A, Katholische Akademie, Verein für Geschichte. Alle Vereine, die dort versammelt waren, hatten fast den gleichen Stand im Kirchbaugeschehen und ähnliche Probleme; d.h. alle haben das Gröbste zum baulichen Erhalt der eigenen Kirche geschafft, die äußere Gestaltung im Wiederaufbau ist gut gelungen.

Wie aber bleibt jetzt die Kirche im Dorf?

Wie können wir die Kirche neben dem Gottesdienst weiter beleben und nutzen, zum Ort der Begegnung für gemeinsame Feste machen auch mit Menschen, die keine kirchliche Bindung haben. So zum Beispiel bei Kirchenfesten alte Traditionen, Rituale oder auch neue Gebräuche schaffen, die die Menschen neugierig darauf machen – was geschieht dort –.

Die gut renovierte Kirche ist ein kulturhistorisches Bauwerk, also sollte man Kultur, Geschichte und musikalische Erlebnisse in die Kirche bringen, Tage der offenen Kirchentüre schaffen.

Alles das haben wir in unserer Kirche in diesem Jahr gehabt und ist auch gelungen. Das beste Beispiel für ein gutes Zusammenspiel war vor Kurzem der Martinstag, eine kirchliche Veranstaltung für die Kinder des Ortes. Es wurde geschafft, Feuerwehr, Blasorchester, Kinder mit Eltern und Großeltern zusammenzubringen und gemeinsam Martinshörnchen zu teilen; Kinderglühwein und Lampionumzug, ein Fest für alle auf die Beine zu stellen, bitte weiter so.

Nach einem gelungenem Kirchenjahr mit all den kulturellen Höhepunkten möchte ich im Namen des Kirchbauvereins allen Mitarbeitern der Veranstaltungen danken und auch allen Lesern des Blättchens eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Christfest und Gesundheit im Neuen Jahr wünschen.

Ihre E. Schröter, Kirchbauverein Groß Rosenburg

Kreissynode stellt Weichen für 2019

Förderstrukturen, Popularmusik und Haushalt: Am Samstag, den 17. November 2018, kam die Kreissynode unseres Kirchenkreises zusammen. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung von Holger Holtz.

„Das Reich Gottes hängt nicht am Geld, sondern am Glauben“, machte Pfarrer Johannes Hesse in seiner Andacht zu Beginn der Kreissynode deutlich. 42 Synodale waren anwesend und starteten so geistlich gestärkt in einen spannenden Sitzungstag. Es wurde schnell klar, dass sich an vielen Stellen in unserem Kirchenkreis Dinge entwickeln und verändern.

Neue Förderstrukturen im Kirchenkreis Egeln

Superintendent Matthias Porzelle führte in die neue Förderstruktur des Kirchenkreises ein. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der bisherigen Praxis von Förderungen unserer Gemeinden durch den Kirchenkreis und prüft, ob und wie Veränderungen sinnvoll sind. Ziel aller Förderungen ist: die Menschen nicht nur zu betreuen, sondern zu beteiligen. Gefördert werden zukünftig auch neue Pfarrbereichsbüros, mit denen eine organisatorische Entlastung in den Gemeinden geschaffen werden soll.

Details zu den Veränderungen werden über die Homepage des Kirchenkreises und per Newsletter rechtzeitig bekannt gegeben.

Popularmusik im Kirchenkreis

In der Konzeption wurde es festgelegt: der Kirchenkreis Egeln möchte die christliche Popularmusik in den Gemeinden fördern. Viel Neues gibt es im musikalischen Bereich auch in der christlichen Musikwelt. Hier sollen mit einer vierten Kantorenstelle für die nächsten sechs Jahre Akzente gesetzt werden. Nach einem intensiven Auswahlprozess durch einen Ausschuss ist nun nicht ein Kantor für diese Stelle vorgesehen, sondern es werden zwei halbe Stellen: Anke Groth und Felix-Tillmann Groth werden ab Januar 2019 ihre Arbeit unter uns aufnehmen. Damit kommen zwei unterschiedliche Charaktere und auch Generationen in den Kirchenkreis, die beide Musik nicht nur machen sondern leben.

Das Tagungshaus in Wanzleben

Nachdem es einige Jahre als Unterbringung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gedient hat, steht uns das Tagungshaus Wanzleben voraussichtlich ab Februar wieder zur Verfügung. Zur Zeit werden Renovierungs- und Umbauarbeiten durchgeführt.

Insgesamt drückt auch der Haushalt aus, was der allgemeine Eindruck ist: es ist viel in Bewegung im Kirchenkreis Egeln! Insgesamt hat der Haushalt 2019 ein Volumen von gut 9 Millionen Euro.

Die Kollekte der Kreissynode wurde für das Projekt der Diakonie Mitteldeutschland „Familien gehören zusammen“ gesammelt und erbrachte 422,52€.

Fotos: Jürgen Groth – Text: Holger Holtz

Weitere Infos geben Ihnen auch gerne unsere diesjährigen Synodalen der Pfarrbereiche Aken/Elbe und Saale-Elbe-Winkel: Frank Lehmann, Steffen Belgardt und Wolfgang Gieseler.

Martinsfest am 10. November in Groß Rosenburg

Was für eine gelungene Andacht zum Martinstag. Die Kirche war gefüllt mit Groß und Klein.

Unter der Leitung von Margit Meyer spielten Kinder und Jugendliche in wunderbaren Kostümen und Texten die Martinsgeschichte, das Zusammentreffen des Bettlers mit dem Heiligen Martin vor den Toren der Stadt. Zur Einstimmung durfte natürlich das Lied „Sankt Martin ist ein guter Mann“ nicht fehlen.

Danach zog der Martinszug mit Fanfaren und über 50 Menschen durch Groß Rosenburg und in den Pfarrgarten.

Dort wartete das Große Lagerfeuer, das Pfarrer Ulf Rödiger entzündet hatte. Und alle taten sich gut an Glühwein, Kinderpunsch, Bratwürstchen und Knüppelbrot aus dem Feuer.

Lange verweilte man in der gemütlichen Stimmung und sprach über Martin, die Kinder, die Familie und vieles mehr.

Besonderen Dank an die vielen stillen Heinzelmännchen, die uns diesen schönen Novemberabend bereitet haben.

uh

 

Aufführung des Martinspiels in den Kindergärten und der Grundschule Aken

Am 09. November 2018 erfreuten Mitglieder der Evangelischen und der katholischen Gemeinde Aken die Kinder mit der Aufführung des Martinspiels.

Es wurde das Lied von St. Martin gesungen und Hörnchen an die Kinder verteilt. Zwei Kinder teilten sich ein Hörnchen und spendeten ihren „Taler“ der Gans (Spendenbüchse)

Gisela Orb

Die Gemeinde Groß Rosenburg pflanzt am 9. November eine Neue Kastanie vor der Kirche.

Wir haben lange überlegt, ob wir tatsächlich wieder eine Kastanie vor der Kirche in Groß Rosenburg pflanzen lassen sollen. Die alte Kastanie musste wegen Pilzbefall und Sturmschäden gefällt werden.

Wir haben uns bewusst wieder, für eine Kastanie entschieden und wählten als Datum den 9. November.

Der 9. November – ein besonderer Tag

…. ein Tag, der von Bürgermut, von der Liebe zur Demokratie und dem ganzen Einsatz für einen sozialen und demokratischen Staat erzählt, aber eben auch davon erzählt, was geschieht, wenn wir aufhören danach zu fragen, ob dass, was die mächtigen im Land anzetteln und durchsetzen noch mit Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Anstand und dem wohl aller Bürger vereinbar ist.

Warum wieder eine Kastanie?

Die Kastanie ist keine deutsche Eiche, sondern ein Baum, den es fast überall in Europa, ja in der Welt gibt.

Ihre Blätter erinnern an die Finger der Hand und ihre Blüten an weiße bzw. hier rote Kerzen.

Es ist die Kraft der Kerzen als Zeichen des friedlichen Protestes gegen Diktatur und Beschneidung menschlicher Grundrechte u.a. dem Recht, sein Glück in einem anderen Land zu suchen.

Ihre Früchte sind wehrhaft und zugleich von großem Nutzen, vor allem für die Tiere und erinnern uns so daran dass wir nicht allein sind auf dieser Welt und es nicht darum geht, nur noch das anzupflanzen, was uns nutzt.

(Auszüge aus der Predigt von Pfarrer Ulf Rödiger anlässlich der Baumpflanzung am 9. November 2018 – die komplette Predigt finden Sie im PDF-Dokument anbei)

Ansprache zum 9 November 2018

 

 

Frauenchor Aken feierte sein 50-jähriges Jubiläum

Der Frauenchor Aken veranstaltete am 29.09.2018 anlässlich seines 50. Geburtstages ein Jubiläumskonzert in der Nikolaikirche. Die Kirche war prall gefüllt und alle Sitzplätze waren ausnahmslos besetzt.

Neben dem Frauenchor erfreuten der Evangelische Kirchenchor Aken und der Männerchor Aken mit ihren klangvollen Stimmen. Die Musikschule Fröhlich begleitete das abwechslungsreiche Programm instrumental.

Kirmes in Micheln

gemütliches Beisammensein, Michelner Kirmes

Die Michelner Kirmes zu erleben gleicht dem Besuch bei einem lieben alten Bekannten.

Sie ist in die Jahre gekommen und nach der Schließung der Michelner Bierstuben lag ihre zeitliche Raffung auf den Nachmittag nahe. Doch wenn man dann unter Bäumen im Kirchgarten oder an der Kaffeetafel in der Winterkirche sitzt, spürt man eine Vertrautheit und Wärme die ihresgleichen sucht. Das dem so ist, verdanken die Michelner dem großen Engagement der Mitglieder im GKR und einiger Helferinnen. Dafür sei ihnen ausdrücklich gedankt.

Gottesdienst zum Schuljahresbeginn

Ein ganz besonderes Erlebnis für die Kinder ist natürlich die Übernachtung in der Kirche. Manche alten Hasen haben schon Stammschlafplätze. Ein herzliches Dankeschön auch an Doreen Pietschker, die uns schon seit einigen Jahren das Mittagessen am Sonntag kocht. Es war wie immer lecker.

In diesem Jahr besuchten wir das Konzert des Liedermachers Gerhard Schöne auf der Burg in Klein Rosenburg. Ein Autogramm gab es am Ende auch noch. „Was aus mir wohl einmal werden wird?“ Diese Frage stellen sich wohl alle Kinder einmal. Ganz besonders brennt die Frage sicherlich den Erstklässlern auf den Nägeln. Zu diesem Thema gestalteten auch in diesem Jahr wieder die Kinder einen Gottesdienst. Eine kleine Raupe verwandelte sich vor den Augen der Gemeinde in einen wunderschönen Schmetterling. Als Abschluss wurde vor der Kirche bei herrlichem Wetter Kaffee getrunken. Herzlichen Dank an Kerstin Kretzmann für den Kuchen.

Rückblick auf das Sommerfest in Groß Rosenburg

Sommerfest 2018

Am 24. 06. feierte Rosenburg das Sommerfest der Kirche. Es begann um 14.00 Uhr mit einem Festgottesdienst, Pfarrer Ulf Rödiger hielt die Predigt, umrahmt von Klängen der vereinigten Kirchenchören Aken, Barby und Rosenburg, die mit ihren Stimmen das ganze Kirchenschiff füllten. An der Orgel saß Organist Carsten Miseler.

Nach dem Gottesdienst war im Kirchgarten, unter Zelten vom Regen geschützt, Kaffee und Kuchen zu haben. Alle ließen es sich schmecken, keiner jammerte über das Regenwetter, das nach der langen, heißen Trockenperiode als wohltuend empfunden wurde.

Nach der Kaffeepause bot sich ein heiterer Höhepunkt. Pfarrer Rödiger versteigerte die gespendeten Flohmarktartikel, die eine finanzielle Einnahme für die Gemeinde erbrachten.

Um 17.00 Uhr wurde zu einem Konzert in die Kirche gebeten, wo die Musikschule – Fröhlich – mit einem Akkordeonorchester zur Unterhaltung musizierte. Das Laienorchester spielte sehr diszipliniert und hatte für jeden Zuhörer eine musikalische Überraschung im Programm. Zuerst wurde das Rosenburglied, gedichtet von Frau Else Richter, mit einer neuen Melodie, komponiert von Dieter Brandt, mit allen Kirchenbesuchern eingeübt. Weiter ging es mit dem Regentropfenpreluede. Das Orchester spielte Volkslieder, einen Kirchenchoral, Schlager. Mitglieder des Orchesters sangen Operetten- und Opernmelodien. Außerdem hörten wir Kinderlieder, Rockmusik und gruselige Geisterklänge bis zum Abschlusslied aller Mitwirkenden.

Das Publikum dankte für jede Darbietung mit reichlich Applaus. Den Dankesworten für das Konzert von Pfarrer Rödiger folgte eine Anerkennung mit kleinen Gastgeschenken.

Zum Abschluss wurden im Kirchgarten zur Stärkung vor der Abfahrt der Gäste, Würstchen und Getränke gereicht.

Ein schöner Tag nahm sein Ende, der allen in guter Erinnerung bleiben wird.

Ihr Kirchbauverein