Höhepunkte des Gemeindelebens

Willkommen auf der Internetseite des Pfarrbereiches Aken/Elbe und Saale-Elbe-Winkel

Herzlich willkommen auf den Seiten der beiden Kirchgemeindeverbände Aken und Saale-Elbe-Winkel. Die beiden Bereiche bilden seit 2010 einen gemeinsamen Pfarrbereich. Umgeben von der anhaltischen Landeskirche, sowie von Elbe und Saale, bilden sie die östliche Spitze des Kirchenkreises Egeln, innerhalb der Evangelischen Kirche von Mitteldeutschland.

Wir laden Sie herzlich ein, sich über das vielfältige Leben in unseren einzelnen Kirchengemeinden zu informieren freuen uns, wenn Sie dabei etwas finden, dass Sie einlädt auch einmal persönlich bei uns vorbei zu schauen.

 

Angedacht

Ich glaube! Hilf meinem Unglauben!

(Jahreslosung 2020)

 

Ich glaube! Hilf meinem Unglauben! So heißt die Jahreslosung 2020. Dieser Satz oder besser dieser Schrei ist dem Markusevangelium entnommen. Dort führt ihn der Vater eines Jungen im Mund. Der Junge ist von einem „stummen Geist“ besessen. Der Vater weiß nicht ein noch aus und sucht Hilfe. Er fragt zuerst Jesu Jünger, doch die können ihm nicht helfen. Und in seiner Verzweiflung wendet er sich an Jesus. Doch Jesus reagiert zunächst verständnislos und unwirsch. Er erwidert dem Vater, dass dem, der glaubt, alles möglich wäre. Und dieser Satz löst eine Reaktion des Vaters hervor, die aus der Tiefe seiner Seele herausbricht. Er spricht nicht nur zu Jesus, vielmehr schreit es aus ihm heraus: Ich glaube! Hilf meinem Unglauben! Das ist ein Satz, der ins Mark geht. Er drückt die innere Zerrissenheit eines Menschen aus, die innere Zerrissenheit im Verhältnis zu Gott. Er hat genau gehört, was Jesus zu ihm gesagt hatte, dass der Glaube alles vermag. Das greift der Vater auf und schreit: ich glaube. Aber zugleich spürt er, dass er es seinem Glauben nicht zutraut, den Sohn zu heilen. Und in seiner Not schreit er nicht allein, dass er glaube. Er fügt zugleich die Bitte hinzu: hilf meinem Unglauben. Der Vater, der in seiner nackten Existenz vor Jesus steht und der spürt, dass er, dass sein Glaube seinem Sohn nicht helfen kann, vertraut sich Jesus an. Danach kommen keine Worte, danach kommen Taten. Jesus erbarmt sich des Vaters und des Sohnes und heilt ihn.

Eine kurze Geschichte voller Dramatik. Eine Geschichte, die manches Geheimnis enthält. Aber besonders beeindruckt mich der Schrei des Vaters. Es ist für mich ein Glaubensbekenntnis. Kürzer kann es wohl kaum ausfallen. Aber so kurz es ist, so tief und ausdrucksstark ist es doch zugleich. Ich glaube! Hilf meinem Unglauben! ist ein Gebet. Der Vater bekennt seinen Glauben, aber das bedeutet für ihn zugleich, seinen Unglauben bekennen zu müssen und Jesus um Hilfe zu bitten. Und Jesus hilft. Die Geschichte macht Mut, sie lädt dazu ein, zu beten, so zu beten, wie wir es fühlen und wie es uns unser Herz sagt, wenn wir uns in den Höhen und Tiefen unseres Lebens an Jesus Christus wenden. Das kann mit einem Lachen verbunden sein, mit einem Weinen, mit einem Zittern, mit einem Zagen. Wir können voller Hoffnung und Zuversicht beten, aber auch voller Zweifel und Resignation. Mitten im Leben stehend dürfen wir uns an Jesus Christus wenden, ihm unser Herz ausschütten und darauf hoffen, dass er unser Gebet erhört. Am Ende dieser Geschichte fragten die Jünger Jesus, warum sie es nicht vermochten, das Kind von dem stummen Geist zu befreien. Jesus antwortete ihnen: „Diese Art lässt sich nicht anders austreiben als durch Gebet.“

Ihr Pfarrer Georg Neugebauer

 

 

 

 

ZUVERSICHT! SIEBEN WOCHEN OHNE PESSIMISMUS

Fastenaktion der Evangelischen Kirche 2020

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus, soll im Sinne Jesu Christi dazu ermuntern, Zukunftsangst und Misstrauen zu überwinden.

In der Geschichte von Tod und Auferstehung, der die Fastenzeit und Ostern gewidmet sind, lebt neben Glaube und Liebe das Prinzip Hoffnung, wie es Paulus in seinem Brief an die Korinther beschreibt.

Wir möchten mit Texten und Bildern dazu ermuntern, auch in schwierigsten Lebensphasen nicht zu übersehen, wie viel Verstand, Mut und Können in uns, in unseren Familien, Freundeskreisen und Gemeinschaften steckt.

Mit Zuversicht kann es gelingen, aus Krisen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Wir kriegen das schon hin! Kein Grund zu Pessimismus!“

(Arnd Brummer,
Geschäftsführer der Aktion „7 Wochen Ohne“)

 

Weitere Infos und Infos zur Bestellung von Kalendern zur Fastenzeit auf:

https://7wochenohne.evangelisch.de/

 

Der Fastenkalender ist auch als APP verfügbar:

Sie möchten den Fastenkalender auch mal im Zug oder in der Mittagspause lesen?

Mit der App auf dem Smartphone oder Tablet haben Sie ihn immer dabei – in digitaler Form. Jeden Tag erscheint die aktuelle Kalenderseite auf dem Bildschirm: Foto und Text. Sie können auch den ganzen Kalender per Mouseklick durchblättern.

Die App ist geeignet für alle Geräte mit iOS und Android und  für 3,99 Euro ab dem 15.1.2020 verfügbar als Download im iTunes- und im Google-Play-Store.

Pfarramt Aken

06385 Aken Poststr. 38 Tel.: 034909/82300

Groß Rosenburg

39240 Groß Rosenburg Hauptstraße 46 Tel.: 039294/20244