Höhepunkte des Gemeindelebens

Willkommen auf der Internetseite des Pfarrbereiches Aken/Elbe und Saale-Elbe-Winkel

Herzlich willkommen auf den Seiten der beiden Kirchgemeindeverbände Aken und Saale-Elbe-Winkel. Die beiden Bereiche bilden seit 2010 einen gemeinsamen Pfarrbereich. Umgeben von der anhaltischen Landeskirche, sowie von Elbe und Saale, bilden sie die östliche Spitze des Kirchenkreises Egeln, innerhalb der Evangelischen Kirche von Mitteldeutschland.

Wir laden Sie herzlich ein, sich über das vielfältige Leben in unseren einzelnen Kirchengemeinden zu informieren freuen uns, wenn Sie dabei etwas finden, dass Sie einlädt auch einmal persönlich bei uns vorbei zu schauen.

 

Gottesdienste können wieder stattfinden

 

Bitte beachten Sie die Hinweise zu Gottesdiensten, zu finden unter dem Menüpunkt >Termine

An(ge)dacht

Der Sommer neigt sich seinem Ende entgegen. Störche und Schwalben haben uns verlassen. Der dumpfe Klang fallender Äpfel und Birnen dringt in unsere Ohren. Die Sommerschwere wurde von kühleren Lüften und Winden fortgeblasen. Sie umspielen unsere Gesichter und rütteln uns wach. Wochen des abnehmenden Lichts liegen vor uns.
Der Weg in den Winter und in die Dunkelheit ist oft als ein Gleichnis für das Leben empfunden worden. So auch von Friedrich Hölderlin, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 250. Mal jährt. In seinem wohl bekanntesten Gedicht Hälfte des Lebens fragt er:

Weh mir, wo nehm‘ ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?

Die Frage bleibt ohne Antwort. Das harte Los, einer unwirtlichen Welt entgegenzugehen, spricht sich darin aus. Am Ende stehen Mauern sprachlos und kalt und im Winde Klirren die Fahnen; eine bedrückende, kaum zu ertragende Stimmung. Die für Hölderlin so wichtige, wahlverwandte Natur – die Erde –, mit der er sich in steter Zwiesprache befand, schweigt nun, sie ist stumm geworden. Die Natur, mit der er eins sein wollte, mit der zu versöhnen er sich sehnte, sie scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Es gibt nichts Lebendiges mehr; nur trennende Mauern, die keinen Halt geben, deren eisige Kälte abstößt. Und in diesen Mauern ertönt der schrille Klang klirrender Fahnen und verstärkt die Disharmonie des Lebens. Der Dichter, der einst von sich sagte, im Arme der Götter wuchs ich groß, richtet sich auf den Winter des Lebens ein, auf ein letztlich lebloses, totes Leben. Die Härte des Frostes erfasst nicht nur die Natur, auch der Seele droht die Erstarrung.
In Hölderlins Gedicht begegnen wir einem Menschen, der keine Hoffnung hat. Ein Mensch ohne Perspektive. Es besteht keine Aussicht darauf, dass sich ein Hoffnungsfunken entzündet, geschweige denn dass sich das Leben zu einem sinnvollen Ganzen fügt. Die Tragik und die Gebrochenheit eines Lebens sprechen sich hier in unnachahmlicher Weise aus.
Wie gut hat es da ein Mensch, der hoffen kann, der Vertrauen besitzt, weil er sein Herz an eine Rose zu hängen vermag, die mitten im leblosen Winter an heiligen Abenden die erstarrte Erde durchbricht; deren Blüten das Weh und Ach des Schicksals in Lebensfreude und Zuversicht wenden.

Georg Neugebauer

Nach zahlreichen Lockerungen in der Corona-Krise sind einige Veranstaltungen noch immer mit strengen Auflagen versehen. Kinderkreise, Konfirmandentreff und Gemeinde-nachmittage können zum Zeitpunkt der Endredaktion noch nicht stattfinden, hier erwarten wir aber bald Lockerungen.

Alle aufgeführten Termine für Konzerte stehen darum noch unter Vorbehalt. Ob Veranstaltungen stattfinden oder untersagt sind, entnehmen Sie bitte den örtlichen Aushängen. Sie können selbstverständlich auch anrufen bzw. auf unserer Internet-Seite Informationen einholen.

Pfarramt Aken

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